Verkehrsteilnehmer Richtung Elze müssen Umweg über Sehlder Straße fahren

Kreiselbau am Freibad erfordert Umleitung

Baubeginn: Mitarbeiter der Firma Bettels werden die Kreuzung am Freibad zu einem Kreisel umgestalten. Fotos: Kuhlemann

ELZE In den nächsten Wochen müssen die Verkehrsteilnehmer der Bundesstraße 3, die von Richtung Gronau aus kommend nach Elze abbiegen wollen, einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Der Grund: An der Kreuzung „Am Stadion/Zum Königstuhl“ haben gestern Morgen die Bauarbeiten für einen Kreisel begonnen, der in vier Wochen fertig sein soll.

Auto- und Lastwagenfahrer müssen so lange die nächste Abfahrt, die Kreisstraße 423 über die Sehlder Straße, nehmen, um in die Saalestadt zu gelangen. Der Saaledamm ist für Anlieger frei, auch die Kunden des Supermarktes und des Blumenhauses können die Straße benutzen.

Nach Informationen von Karin Windhausen, für Städtebauförderung und Dorferneuerung zuständige Mitarbeiterin der Stadt Elze, wird der Kreisel wie geplant gebaut, um damit nicht nur eine Verkehrsberuhigung im Eingangsbereich von Elze, sondern auch einen besseren Verkehrsfluss im besagten Bereich zu schaffen. „Es handelt sich um eine Maßnahme im Rahmen der Städtebauförderung“, so Windhausen, die laut Planungen von Kosten in Höhe von zirka 108 000 Euro ausgeht. Eigentlich ist es kein Kreisel im herkömmlichen Sinne, sondern Betonfertigteile, die in Kreisform angerichtet sind“, erklärt die Fachfrau für Städtebauförderung. In der Mitte soll eine Industrieskulptur aufgestellt werden, die mit ihrer Waggonachse auf Schienen laut Künstlerin Claudia Vollmer symbolisch den Ortsein- und -ausgang symbolisieren. Zur Erinnerung: Die Baumaßnahme wurde bereits vor gut zwei Jahren in den Ausschüssen der Stadt beraten. Sowohl die Mitglieder des Ausschusses für Bau- und Ordnungswesen sowie die Mitglieder des Stadtrates hatten sich für die Maßnahme ausgesprochen. Bereits ein Jahr zuvor war der südliche Ortseingang und -ausgang durch eine Straßenverengung und den Aufbau von so genannten Provi-Steinen mit Blumenkübeln umgestaltet worden, um den Lastverkehr zu mindern und Geschwindigkeiten abzubremsen. Das hatte ansatzweise funktioniert, denn der Lastwagenverkehr im südlichen Ortseingang war leicht zurückgegangen. Da dieser Versuch aufgrund von Anlieger-Beschwerden (Geräuschkulisse durch bremsende und anfahrende Lastwagen sowie schlechte Sicht wegen der Blumenkübel) nicht fortgesetzt wurde, entschieden sich die Kommunalpolitiker für eine andere Möglichkeit: Durch die Neugestaltung des Kreisels soll der Verkehr bereits früher verlangsamt werden.

Laut Aussage von Karin Windhausen werden die Bauarbeiten in gut vier Wochen beendet sein.

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