Beliebte Tradition: Quilisma-Jugendchor aus Springe gastiert in der Wittenburger Klosterkirche

Konzertbesucher applaudieren im Stillen

Der Gesang des Jugendchors Quilisma erfüllt die Wittenburger Klosterkirche. Keno Weber leitet den Chor aus Springe. Foto: Kolbe

WITTENBURG  Beim Karfreitagskonzert des Quilisma-Jugendchors aus Springe war die Wittenburger Klosterkirche mit Menschen gefüllt. Das Konzert, das musikalisch durch viele Epochen führt und durch Textlesungen die Leidensgeschichte Jesu darstellt, ist bereits eine Tradition in der mittelalterlichen Kirche.

Schon als die Besucher auf die jugendlichen Sänger des Quilisma-Chores warteten, herrschte andächtige Stille in der Kirche. Insgesamt standen neun Lieder auf dem Programm, die passend zu den Textlesungen ausgesucht waren. Zu Beginn ertönte in glasklaren und kräftigen Stimmen das Lied von Heinrich Isaak „O Welt ich muss dich lassen“. Der Gesang erfüllte den großen Raum der Kirche und auch die Gemüter der Gäste. Nach einem zweiten Lied in französischer Sprache trug Pastor Anselm Stuckenberg den ersten von insgesamt drei Texten vor. Er trug den Titel „Jesus in Gethsemane und vor Pilatus“. Im Zuge des Konzertes erfolgten die Lesungen „Jesu Kreuzigung und Tod“ sowie „Jesu Grablegung“. Die professionell vorgetragenen Lieder und die Bitte des Chores, während des Konzertes nicht zu applaudieren, ließen bei den Besuchern eine Stimmung der Entspannung und Anteilnahme an den Geschehnissen entstehen. Auch zum Abschluss war der Applaus untersagt, denn aus der Stille heraus ertönte das Geläut der Klosterkirche. Dennoch war deutlich zu spüren, dass die Gäste im Stillen applaudierten und den Gesang, die Lesungen und die Stimmung genossen haben. ckb

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