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Kleine Gärtner säen und pflanzen

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Kürbisse, Mais, Möhren, Knoblauch, Pastinaken und Co.: Mit Feuereifer legen die mehr als 30 Kinder bei der Pflanzaktion des Sehlder Heimatvereins die Grundlage für eine fette Ernte. Fotos: Fritzsche
Kürbisse, Mais, Möhren, Knoblauch, Pastinaken und Co.: Mit Feuereifer legen die mehr als 30 Kinder bei der Pflanzaktion des Sehlder Heimatvereins die Grundlage für eine fette Ernte. Fotos: Fritzsche

SEHLDE Dass mehr als 30 Kinder an der diesjährigen Pflanz- und Sä-Aktion des Sehlder Heimatvereins teilgenommen haben, das war selbst für Birgit Opitz eine freudige Überraschung.

Bei bestem Gartenwetter hatten sich die Kinder, ihre Eltern und alle Helfer in den Sehlder Wiesen getroffen und die gemeinsame Aktion, die in diesem Jahr zum fünften Mal durchgeführt wurde, mit einem kleinen Feldgottesdienst eingeläutet. Zusammen mit ihrem Mann hatte die Heimatvereins-Vorsitzende Birgit Opitz das 850 Quadratmeter große Areal bereits vorbereitet und abgesteckt und so brauchten die Erwachsenen zunächst nur zu Spaten, Rechen und der Harke zu greifen, um mit Unterstützung der Kinder die einzelnen Pflanzfelder so herzurichten, dass die Pflanzen, Kartoffeln und kleinen Samen in die Erde kommen konnten. Die in Gruppen eingeteilten begeisterten Kinder konnten bereits am Feldrand sehen, wo sie ihren Tätigkeitsbereich vorfinden: Liebevoll hergerichtete Schilder, auf denen Kürbisse, Mais, Möhren, Knoblauch, Pastinaken, Steckrüben, Kartoffeln und Sonnenblumen ausgesägt und angemalt wurden, machten deutlich, welches Gemüse und welche Blume wo auf dem Feld seinen Platz finden sollte.

Mit Feuereifer

Mit Feuereifer machten sich die kleinen Helfer daran, unter Anleitung die Saatkörner, Knoblauchzehen oder Kartoffeln in die Erde zu bringen. „Das ist jedes Jahr wieder eine tolle Sache, wenn die Kinder sehen können, wie das Gemüse heranwächst und wie es überhaupt erst mal in die Erde kommt“, stellten die Mitarbeiterinnen der Kinderkirchen Sehlde und Mehle fest, die mit ihren Kindergruppen zu den Teilnehmern der naturverbundenen Veranstaltung gehörten.

„Ich war schon öfter dabei und finde es klasse, wenn wir dann irgendwann ernten können, was wir heute gepflanzt haben“, fand auch der elfjährige Timm Siebert, der ebenso wie alle anderen Mädchen und Jungen in gartengerechter Kleidung und größenmäßig angepassten Gartengeräten tatkräftig mit anpackte.

Paten für die Pflege

Zur weiteren Pflege der einzelnen Partien konnte der Heimatverein in diesem Jahr Paten finden, die sich bereit erklärt haben, die Beete im Auge zu behalten und lästiges Unkraut zu beseitigen. „Im September haben wir dann Erntetermin gemeinsam mit den Kindern und eine Woche später unser Kürbisfest.

Gegen eine Spende kann das frische Gemüse dann erworben werden und was dann noch überbleibt, das spenden wir wie in jedem Jahr der Hildesheimer Tafel“, erklärte Birgit Opitz, die sich nach getaner Arbeit gemeinsam mit allen kleinen und großen Helfern auf ein Frühstück in freier Natur freute.

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