Informationsabend für Schüler der Elzer Christophorusschule / Lehrer stellen verschiedene Profile vor

Klassen 5 und 6: Richtungsweisende Wahl

Beim Tag der offenen Tür nutzen viele Eltern und Schüler die Gelegenheit zu Gesprächen mit Lehrern der Christophorusschule. Außerdem nehmen sie Informationsmaterial mit.

ELZE Spannende Entscheidungen stehen den Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 5 und 6 der CJD Christophorusschule Elze bald bevor: Für die Fünftklässler geht es um die Wahl der zweiten Fremdsprache, die Sechstklässler müssen sich für einen Schwerpunkt entscheiden, in dem sie zwei zusätzliche Wochenstunden Unterricht erhalten werden.

Schulleiter Matthias Casper begrüßte die Eltern und auch einige Kinder zum Informationsabend und freute sich, dass ihm ein paar Kolleginnen und Kollegen zur Seite standen, die die verschiedenen Schwerpunkte erläuterten. Latein- und Geschichtslehrer Dr. Stephan Reinke und Französisch- und Englischlehrerin Alexandra Heinze traten dabei in einen kleinen sportlich ausgeführten Wettstreit um die Fünftklässler, die sich bald für Latein oder Französisch entscheiden müssen.

Beide betonten in ihren Ausführungen die geographische Ausbreitung der Sprachen. Dabei stellte Dr. Reinke vor allem die Bedeutung der lateinischen Sprache für die kulturelle Entwicklung und die heutige Existenz heraus. Für Alexandra Heinze gelten als wichtige Kriterien vor allem die Verbreitung der französischen Sprache in der Welt und die Tatsache, dass Frankreich Deutschlands wichtigster Handelspartner in Europa ist.

Nahtlos über ging die Veranstaltung dann zu den jetzigen Sechstklässlern, die die so genannte Profilwahl vor sich haben. Sie können für die Jahrgänge sieben bis neun auswählen zwischen dem musischen, dem sprachlichen, dem mathematisch-technischen und dem sportlichen Profil.

„Die Wahl bedeutet noch keine Vorauswahl für die Oberstufe oder das Abitur“, erklärte Matthias Casper. „Sie beinhaltet eine Schwerpunktsetzung auf einen Bereich, der aber auch nach einem Schuljahr gewechselt werden kann, wenn es sinnvoll erscheint.“ Wer das musische Profil wählt, sollte eine gewisse Begeisterung für Gesang, Tanz oder andere kreative Bereiche mitbringen oder bereits ein Instrument spielen. „Wir arbeiten alle ein bis zwei Jahre ein größeres Projekt aus, bei dem die Mitwirkenden aus dem Musikschwerpunkt der Jahrgangsstufen sieben bis neun stammen“, erklärte Musik- und Deutschlehrerin Gabi Herbst. Für das sprachliche Profil, das Französischlehrerin Martina Daßing vorstellte, braucht man vor allen Dingen Interesse an Sprachen und die Bereitschaft, sich mit Vokabeln, Grammatik und der Konversation in der Fremdsprache auseinanderzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler dieses Schwerpunkts werden ab der Jahrgangsstufe sieben den Geschichtsunterricht in englischer Sprache erhalten, haben in Klasse acht ein Jahr Spanischunterricht und können dann in Klasse neun wählen zwischen einem weiteren Jahr Spanisch oder einem Schnupperkurs in Russisch. Informatik- und Mathematiklehrer Dr. Glenn Langemeier berichtete über die Inhalte des mathematisch-technischen Schwerpunkts. Dort werden zunächst die bekannten Anwendungsprogramme vertieft, das Innere des Computers beleuchtet und die Nutzung des Internets besprochen. Darauf folgen erste Programmierungen und später dann auch konkrete Programmiersprachen, schließlich folgen Anfänge in der Robotik.

Schließlich stellte Sport- und Französischlehrer Holger König noch die Besonderheiten des sportlichen Profils vor. „Auch wenn ich heute hier als Letzter referiere, bedeutet das nicht, dass der Sport an unserer Schule an letzte Stelle steht“, erklärte er. „Wichtigste Voraussetzungen sind natürlich die Freude an der Bewegung und die Bereitschaft, sich mit neuen Bewegungsmöglichkeiten vertraut zu machen“, ergänzte König abschließend.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare