Auftakt im Juni 2014 / Zahlreiche Veranstaltungen sollen über das Jahr verteilt werden

400 Jahre Elze – Stadt sammelt Ideen

Elzes Bürgermeister Rolf Pfeiffer (links) im Gespräch mit Vertretern von Vereinen und Elzer Institutionen: Es gibt bereits viele Ideen für ein Fest rund um den 400. Geburtstag der Stadt Elze. Foto: Vogelbein

ELZE Ein Stadtfest soll es sein, vielleicht mit mittelalterlichem Thema. Eine große Auftaktveranstaltung, dann viele verschiedene Feste und Aktionen der Elzer Vereine über das Jahr verteilt. Vielleicht noch ein Theaterstück? Und natürlich sollen Kinder und Jugendliche ebenfalls einbezogen werden. Denn im kommenden Jahr ist es genau 400 Jahre her, dass Elze offiziell zu einer Stadt wurde. „Dieser Anlass muss natürlich gefeiert werden“, macht Bürgermeister Rolf Pfeiffer deutlich.

Schließlich habe man bereits das 350-Jahr-Fest und auch 25 Jahre später das 375. Jahr gefeiert. Für die Planung des 400. folgten zahlreiche Vertreter aus Elzes Vereins- und Stadtleben der Einladung des Bürgermeisters: Ebenso vielfältig waren die mitgebrachten Ideen. „Der Kopf ist voller Ideen, aber wir können nicht alles umsetzen“, versuchte Pfeiffer am Ende der „sprudelnden Runde“ etwas Ordnung in die Fülle an Inspiration zu bringen. Zunächst sollen Vereine angesprochen werden, in welcher Form sie sich mit Aktionen beteiligen möchten. Neben einer klassischen Auftaktveranstaltung Anfang Juni 2014 soll das gesamte Jahr im Zeichen des Jubiläums stehen. So werden zum Beispiel die Stadtgrenzen aus der Zeit um 1614 symbolisch nachgezeichnet werden, und zahlreiche Ausstellungen sollen an die Entwicklung der Stadt erinnern. Wichtig sei es, betonte Pfeiffer, nun Gruppen zu bilden und Termine abzusprechen. „Das 1000-Jahr-Fest in Esbeck soll uns ein Vorbild sein“, so der Bürgermeister. Etwas Ähnliches soll auch Elze „auf die Beine stellen können“. Der übliche Mittelalter-Markt darf da natürlich nicht fehlen, eine historische Stadtführung inklusive. Damit die vielen Vorschläge auch konkrete Formen annehmen können, sollen weitere Vereine, Institutionen und Unternehmen angesprochen und erste Fach- und Konzeptgruppen gebildet werden. Dass, wie Pfeiffer betonte, trotz des schönen Wetters bereits so viel Interesse an diesem Treffen bestand, sei ein positives Zeichen.

Bürger können helfen

Zudem hofft Bürgermeister Pfeiffer auf die Unterstützung der Bevölkerung: „Vereine und Privatpersonen, die vielleicht noch Material in ihren Archiven haben, das von der Geschichte Elzes erzählt, sind dazu aufgerufen, sich mit der Stadt in Verbindung zu setzen.“ So soll eine Broschüre mit der Elzer Stadtgeschichte zusammengestellt werden. Nach den Sommerferien wolle man sich erneut zusammensetzen, um „den Faden nicht abreißen zu lassen“, so Pfeiffer, „über Geld wollen wir an dieser Stelle noch nicht sprechen“. Denn klar ist, dass ein solches Fest mit entsprechenden Kosten verbunden sein wird. Eine konkrete Summe stehe aber noch nicht fest.

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