VHHG-Verantwortliche wollen Verein öffnen und „Kräfte bündeln“ / Info-Abend am 17. Februar

Interessierte mit ins Boot holen

Holger Hümpel, Cordula Kaupa und Astrid Stichweh-Lange hoffen auf Unterstützung für den Elzer Gewerbeverein. Sie laden für den 17. Februar zur „Interessiertenversammlung“ ein. Foto: Appel

ELZE Wofür soll der Gewerbeverein stehen? Was soll und kann er leisten? Welche Ziele soll er verfolgen? Dies sind einige der Fragen, die die Verantwortlichen des Elzer Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe (VHHG) umtreiben. Kurzum: „Wir sind am überlegen, in welcher Form der Verein positiv und zeitgemäß weitergeführt werden kann“, erläutert der Vorsitzende Holger Hümpel.

Hintergrund ist, dass der 48-Jährige seinen Abschied als Vorsitzender des VHHG zur kommenden Jahreshauptversammlung angekündigt hatte (die LDZ berichtete). Die Suche nach einer neuen Führungscrew scheint auch in Elze nicht ganz einfach, weshalb die Verantwortlichen versuchen, neue Wege einzuschlagen. Denn: „Wir haben alle Interesse daran, dass der Verein weiterbesteht“, betont Astrid Stichweh-Lange.

Verein öffnen

Eine mögliche Variante, einen zukunftsträchtigen Gewerbeverein für Elze aufzustellen, könnte in der „Öffnung“ des Vereins liegen, beschreibt Hümpel. „Man könnte die Satzung anpassen, so dass alle, die sich für Elze einbringen wollen, mitwirken können“, geht Hümpel ins Detail. So könnten über die Gewerbetreibenden hinaus auch Privatpersonen, Vereine und Institutionen zu einem zeitgemäßen Gewerbeverein beitragen und Elze mit frischen Ideen für die Zukunft rüsten.

Kräfte bündeln

Mit einer Umstrukturierung des Vereins könne einhergehen, das Engagement der Elzer sinnvoll zu bündeln, beschreibt Hümpel eine mögliche „neue Zielausrichtung“ und die Hoffnung auf Synergieeffekte. „Das kann auch eine Unterstützung der Vereine und Institutionen untereinander bringen“, verdeutlicht Hümpel. „Der eine benötigt beispielsweise Hilfe in Sachen Kassenführung oder rechtliche Fragen, der andere organisatorische Unterstützung oder neue Ideen-Inputs“, nennt Astrid Stichweh-Lange Beispiele, die bis hin zu einem gemeinsamen Büro für den Papierkrieg der Vereine denkbar sind. Die Fülle der unterschiedlichen Stärken und des Bedarfs in Elze könnten in einem VHHG in zeitgemäßem Gewand und unter Mitwirkung aller Interessierten gebündelt werden.

„Wir hoffen auf starke Unterstützung von allen, die sich für Elze einbringen wollen“, macht Hümpel deutlich. Entsprechend laden die VHHG-Verantwortlichen alle Interessierten – vom Gewerbetreibenden über die Vereine und Institutionen sowie großen Betriebe – in Elze bis hin zu Privatpersonen - zu einer „Interessiertenversammlung“ am Dienstag, 17. Februar, um 19 Uhr in Stichwehs Hotel am Bahnhof. „Wir möchten gern erfahren, wie viele Elzer es gibt, die sich engagieren wollen“, nennt Hümpel einen Aspekt. Des Weiteren soll gemeinsam ergründet werden, welche Form, Aufgaben und Ziele der Gewerbeverein künftig haben könnte. „Uns interessiert auch, wie wir von außen wahrgenommen werden, was wir besser machen können und was der Sinn des Vereins sein soll“, so Stichweh-Lange. Kurzum: „Es geht um Feedback und Ideensammlung“, so Hümpel, der zugleich auf die Bedeutung des Abends für den Gewerbeverein hinweist: „Das ist für uns ein Schlüsseltermin, denn die Ergebnisse werden in die Jahreshauptversammlung am 19. März miteinfließen.“

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