Bürgermeister Rolf Pfeiffer vereidigt Dirk Rustein im Elzer Rathaus

„Ich wollte schon lange Ortsvorsteher werden“

Bürgermeister Rolf Pfeiffer übergibt die offizielle Ernennungsurkunde an Dirk Rustein, den neuen Ortsvorsteher von Wittenburg. Foto: Siedlaczek

ELZE Die Entscheidung steht schon lange fest, aber jetzt ist es wirklich offiziell: Dirk Rustein ist neuer Ortsvorsteher von Wittenburg. Gestern übergab Bürgermeister Rolf Pfeiffer die Ernennungsurkunde und vereidigte Rustein in seinem neuen Amt.

„Ich habe schon vor längerer Zeit einmal gesagt, dass ich das Amt des Ortsvorstehers übernehmen würde“, sagt Rustein, doch habe er ursprünglich noch bis zur nächsten Kommunalwahl mit seiner Aufstellung warten wollen. Die Tatsache allerdings, dass sich der bisherige Ortsvorsteher Pascal Kubat aus dem Amt zurückziehen wollte, habe dazu beigetragen, sprichwörtlich Nägel mit Köpfen zu machen.

Seit November 2011 war Kubat Ortsvorsteher des kleinsten Elzer Ortsteils, jetzt geht er mit seinem Umzug nach Hildesheim, seinem Studium und seiner Anstellung in Sarstedt neue Wege: „Ich bin natürlich auch ein wenig traurig, aber ich werde auch in Zukunft nicht zuletzt auch über meine Eltern den Kontakt nach Wittenburg halten“, so Kubat, der seinem Nachfolger viel Glück im Amt wünscht.

Um das Amt des Ortsvorstehers auch bestens ausführen zu können, überreichte Bürgermeister Pfeiffer nicht nur eine Ernennungsurkunde, auch das Siegel der Stadt, ein Stempel sowie der Schlüssel zum Aushängekasten haben jetzt einen neuen Besitzer gefunden. Hinzu kamen zahlreiche Unterlagen rund um den Ort und die Struktur in Wittenburg sowie über Regelungen und Gesetze. „Es ist eine umfangreiche Tätigkeit mit vielen Pflichten“, sagt Pfeiffer, doch werde Rustein sich mithilfe der Unterlagen schnell in seine neuen Aufgabenbereiche einarbeiten können.

Der Vorschlag, Dirk Rustein als neuen Ortsvorsteher in Wittenburg einzusetzen, war aus den Reihen der SPD gekommen, die das Vorschlagsrecht auf ihrer Seite hatten. Am 19. Dezember vergangenen Jahres wurde es dann konkret, als der Rat zugunsten des neuen Ortsvorstehers stimmt. Jetzt ist aus Rustein eine Amtsperson geworden, die für die Belange der Wittenburger Bevölkerung zuständig ist und in gewissem Maß als verlängerter Arm der Verwaltung fungiert.

Im Trauzimmer des Rathauses verlas Rustein den Vereidigungstext. Jetzt wartet erst einmal das Studium der Unterlagen auf ihn, dann geht es richtig los. „Wir haben alle drei Monate im Rathaus das Ortsvorsteher-Treffen“, sagt Pfeiffer. Hinzu kommen jedes Jahr ein Rundgang durch den Ort, bei dem Probleme besprochen werden können. „Ich bin sicher, dass alles gut funktionieren wird“, betont Elzes Bürgermeister, der gleichzeitig eine kleine Besonderheit in Bezug auf Rustein feststellte: „Wir haben hier den Fall, dass ein Ortsvorsteher nicht als Ratsmitglied fungiert“, erklärt Pfeiffer, der sich dennoch sicher ist, dass Rustein auch so die Belange der Wittenburger gut vertreten wird.

„Ich freue mich, dass meine Wahl zum Ortsvorsteher so schnell ging und ich nicht bis zur Kommunalwahl warten musste“, freut sich Rustein auf künftige Aufgaben.

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