THW im Einsatz: Mehlerin alarmiert am Samstagabend die Elzer Ortsgruppe / Risse in den Balken

Hauseigentümerin ist in Sorge

Die THW-Einsatzkräfte aus Elze beginnen, die Balken abzustützen. Foto: Klein

MEHLE Eine 77-jährige Hauseigentümerin war in Sorge: Gemeinsam mit ihrer Familie entdeckte sie am Samstagabend, dass sich die Balken in ihrer zum Wohnhaus angrenzenden Garage verdächtig stark gebogen hatten und teilweise sogar Risse aufwiesen. Die Familie alarmierte die THW-Ortsgruppe Elze.

Mit etwa zwölf Einsatzkräften rückte das Elzer THW zum Wohnhaus am Grabenweg an. Wie Ortsbeauftragter Holger Hümpel informierte, holten sich die Einsatzkräfte einen Baufachberater des Technischen Hilfswerks aus Springe zur Verstärkung hinzu. „Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir stets überörtlich denken“, teilte Holger Hümpel mit: „Wir holen uns die Manpower, die wir brauchen – und die Benachrichtigungswege funktionieren gut.“ Auch Bauunternehmer Albert Fischer rückte zur Unterstützung an. Für die Bergungsgruppe des THW Elze sei es „eine Standardaufgabe“, eine Holzkonstruktion innerhalb kürzester Zeit zu bauen, um die Gefahr abzuwenden. Zurückzuführen ist der Schaden am Gebälk ersten Angaben der Experten zufolge auf einen Wasserschaden im Jahr 2012. „Die Balken sind zum Teil weggegammelt“, erläuterte Holger Hümpel vor Ort. Einige Balken waren gebrochen, andere wiesen Risse auf. „Wir hatten Sorge, dass so eine Hebelwirkung entsteht, die das Dach angehoben hätte“, schilderte der THW-Ortsbeauftragte die Folgen. Wie stark die Balkenkonstruktion des THW sein und wo genau diese platziert werden musste, klärte der Baufachberater vor Ort. „Mit Sicherheit müssen nun neue Balken eingezogen werden“, war Holger Hümpel überzeugt. Nun müsse geklärt werden, ob die damals beauftragten Firmen fachgerecht gearbeitet haben, um den Wasserschaden zu beseitigen. Bis neue Balken eingezogen werden, sorgt die Holzkonstruktion des THW für Sicherheit.

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