Freiluftgottesdienst: Hanna Jursch wird als neue Kirchenkreiskantorin ins Amt eingeführt

Mit (Pop-)Musik Brücken schlagen

„I believe I can fly“: Hanna Jursch gibt mit Til von Dombois eine Kostprobe ihres Könnens.
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„I believe I can fly“: Hanna Jursch gibt mit Til von Dombois eine Kostprobe ihres Könnens.

Elze – Es war ein Auftakt nach Maß: Mit einem Freiluftgottesdienst im Elzer Pfarrgarten ist Hanna Jursch am Pfingstmontag als neue Kirchenkreiskantorin in ihr Amt eingeführt worden – natürlich mit viel Musik und guter Laune.Elzes Superintendent Christian Castel hatte gleich mehrfachen Grund zur Freude: Zum einen, dass das Wetter mitspielte, der Gottesdienst also nicht in die Kirche verlegt werden musste, wo zu Corona-Zeiten längst nicht so viele Menschen Einlass wie im Pfarrgarten bekommen hätten. Ein weiterer Grund war natürlich Hanna Jursch selbst. „Ein ganzer Kirchenkreis freut sich, dass Sie da sind“, sagte Castel.

Für ihn war es spannend zu sehen, welche Reaktionen die Wahl von Hanna Jursch ausgelöst habe: die reichten von heller Begeisterung, dass die Kirche neue und zukunftsweisende Wege einschlage bis zur Befürchtung, dass der Stellenwert klassischer Kirchenmusik sinken könne. „Aber es ist mit den Händen zu greifen, dass sich etwas ändern muss“, sagte Castel mit dem Hinweis auf viele Konfirmanden, denen die alten Lieder in der Kirche nicht mehr gefallen. Dabei habe doch gerade die Musik immer wieder Brücken zu den Menschen geschlagen, auch wenn sie der Kirche nicht besonders nahestanden. Deshalb sei die Zeit reif gewesen, eine Stelle mit dem Schwerpunkt Popularmusik zu schaffen. Christian Castel zeigte sich überzeugt, dass Hanna Jursch mit ihrer Musikalität, ihrer Offenheit und Freundlichkeit die Menschen im Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld für sich gewinnen werde. 

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