Wasserverband Peine zieht positive Bilanz: Planer gehen von Ende der Bauarbeiten im Sommer aus

Halbzeit an der Bahnhofstraße in Elze

Voll im Zeitplan: Wenngleich die Bauarbeiten an der Bahnhofstraße gut vorangehen, werden Verkehrsteilnehmer und Anlieger weiterhin noch Einschränkungen in Kauf nehmen müssen.

ELZE Nachdem die Bauarbeiten an der Bahnhofstraße in Elze jüngst für Probleme bei der Anliegerschaft sorgten (die LDZ berichtete), kommen jetzt positive Nachrichten vom Wasserverband Peine zum Verlauf der Maßnahmen.

So ziehen die Verantwortlichen eine positive „Halbzeitbilanz“: Der milde Winter, die gute Vorplanung und eine engagierte Fachfirma sorgten bis dato für einen sehr guten Bauverlauf. „Wir als Wasserverband Peine erneuern rund 775 Meter Kanal im Rahmen dieser gemeinsamen Maßnahme an der Bahnhofstraße. Unsere neuen Rohrleitungen mit einem Durchmesser von 30 bis 50 Zentimetern sind bereits im April komplett sicher eingebaut worden, damit liegen wir gut im Zeitplan“, berichtet Matthias Glinka, Bauleiter des Wasserverbandes Peine. Die Arbeiter der Fachfirma würden kräftig Gas geben. Nach nur kurzer Weihnachtspause wurden die Arbeiten am 12. Januar gleich wieder aufgenommen. Im Februar waren rund 350 Meter fertig. Danach wurden weiterhin kräftig Meter gemacht, auch in den Osterferien wurde durchgearbeitet. So konnten die Kanalarbeiten im April beendet werden.

Trinkwasserleitung

Sobald die tiefer liegenden Kanäle hergestellt sind, können die anderen Versorger ihre Leitungen erneuern. „Genau das geschieht jetzt im Rahmen unserer gemeinsamen Baumaßnahme. Die Arbeiten an den neuen Trinkwasserleitungen und am Gasnetz laufen nun aufeinander getaktet ab. Das wird einige Wochen in Anspruch nehmen. Zeitgleich erfolgt abschnittsweise der Straßenaufbau und die Fahrbahnoberflächenherstellung“, so Bauleiter Glinka. Genauere Angaben zum Zeitplan könne man noch nicht machen, das hinge entscheidend vom weiteren Bauverlauf ab. Die Planer gehen derzeit aber vom Abschluss der Arbeiten im Sommer aus.

Nichtsdestotrotz: Wenngleich die Bauarbeiten gut vorangehen, werden sie auch in den kommenden Monaten die Rücksichtnahme von allen Verkehrsteilnehmern und mehr Zeit für die An- und Abreise zum Bahnhof erfordern. „Wir haben mit der Kombination der Sanierungsmaßnahmen mehrerer Versorger und der Straßenbaumaßnahme der Gemeinde extra schon einen schnellstmöglichen Bauablauf sichergestellt und Kostenvorteile der Kooperation genutzt“, erinnert Glinka. Die Einschränkungen und Bauzeiten wurden damit bereits in der Planung so gering wie möglich gehalten, aufgrund der Lage und der Verkehrssituation in diesen Straßenzügen könnten aber kurzzeitige Beeinträchtigungen auch für die Anlieger-Zufahrten nicht ausgeschlossen werden.

Sonderlösungen

Glinka empfiehlt in dringenden Fällen das Gespräch mit der Baufirma vor Ort. Die Fachkräfte versuchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Zufahrten am Ende des Tages zu gewährleisten, in dringenden Fällen könnte man auch Sonderlösungen finden, so Glinka. „Der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und der Arbeiter aber muss auch weiterhin unser besonderes Augenmerk gelten.“ Er dankt den Anliegern im Namen aller an der Sanierungsmaßnahme Beteiligten für das Verständnis.

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