Bauarbeiten für den Anbau der CJD-Kita in Elze haben begonnen / 15 neue Krippenplätze zum Ende des Jahres

Der Grundstein für die Zukunft ist gelegt

Wird auf solider Erde gebaut: Der Gesamtleiter des CJD, Eckhard Nührig (Mitte), macht den ersten Spatenstich. Friederike Schenk (2.von rechts) und Bürgermeister Rolf Pfeiffer (links) assistieren.

Elze Im Moment haben die Kinder der CJD-Kindertagesstätte nur zwei Dinge im Kopf: Bagger und Radlader, denn im Hinterhof wird zurzeit kräftig gebaut. Innerhalb der nächsten sechs Monate soll ein Anbau errichtet werden, der die Kinderkrippe der Kita um eine Gruppe mit 15 Kindern erweitern soll. Gestern wurde dazu der erste symbolische Stein gelegt.

Die neue, etwa 140 Quadratmeter große Erweiterung der Kita-Räume wird auf festem Boden gebaut: Das musste auch der Gesamtleiter des Christlichen-Jugend-Dorfes (CJD) Eckhard Nührig feststellen, als er den ersten, Spaten zusammen mit Kita-Leiterin Friederike Schenk und Elzes Bürgermeister Rolf Pfeiffer symbolisch in den festen Boden stach. Zuvor versprach er eine „kurze und knappe Rede“, in welcher er deutlich machte, wie wichtig solche Projekte und Investitionen seien, um beim Gedanken an die Zukunft auch jene zu fördern, die an dieser in der Hauptsache teilnehmen: „Wir sind zum Wohle der Kinder tätig geworden“, so Nührigs Schlussfolgerung. Zudem hob er den besonderen Standort in Elze hervor: Ein Ort, an dem viele verschiedene Institutionen Hand in Hand zusammenarbeiten würden und so zum Erfolg beitragen. Dem stimmte auch Elzes Bürgermeister Rolf Pfeiffer zu, und ergänzte die Wichtigkeit einer solchen Einrichtung und dessen Erweiterung mit einem afrikanischen Sprichwort: „Es brauch ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“. Ein solches „Dorf“ sei in der Zusammenarbeit der verschiedenen Häuser in Elze erkennbar. Bei höchsten Temperaturen waren sich Pfeiffer und Nührig darin einig, den Tag als einen Besonderen für die Eltern in Elze zu loben. Es würden sich fortan mehr Möglichkeiten für diese bieten, auch mit Kindern berufstätig zu sein. Möglich sei dies durch die am Ende des Jahres rund 65 vorhandenen Krippenplätze. „Die Stadt Elze ist in dieser Angelegenheit bereits sehr weit und sehr gut aufgestellt“, so Pfeiffer. Auch, wie er betont, weil in den Einrichtungen hochqualifizierte Teams zusammenarbeiten.

Ein langer Weg

Der Weg zu dieser Grundsteinlegung war jedoch ein langwieriger, wie Architekt Frank Simon erklärte. Mehr als sechs Monate habe es gedauert, bis die Baugenehmigung vorlag; Schuld war ein angrenzendes Hochwassergebiet. Der tatsächliche Bau des Gebäudes soll nochmal so viel Zeit in Anspruch nehmen, wenngleich Simon hofft, bereits im November fertig zu sein. „Ich danke für das Vertrauen und stelle fest, dass in Elze immer irgendwas gebaut wird“, kommentiert der Architekt aus Celle den Wachstum der Stadt in Richtung Zukunft. Die Jüngsten der Kita haben die Baustelle ebenfalls besichtet und zur Begrüßung, ausgestattet mit gelben Schutzhelmen, gemeinsam ein Lied gesungen und einen Tanz vorgetragen.

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