„Volles Haus“ in der Peter- und Paul-Kirche / Sänger aus New York animieren Besucher zum Mitmachen

Glory Gospel Singers begeistern Elze

Besuch aus New York: Die Glory Gospel Singers sorgen für Schwung in der Kirche.

ELZE Ein glückliches Händchen bewiesen die verantwortlichen der evangelischen Kirchengemeinde und der Stiftung in Elze, als sie jetzt die „Glory Gospel Singers“ aus New York für ein Konzert in der Elzer Peter- und Paul-Kirche gewinnen konnten. In der fast ausverkauften Kirche bewies die aus den USA kommende fünfköpfige Gruppe, wie man dort Gospels und speziell Gospelsingen versteht.

Fast ausverkauft: Zahlreiche Zuhörer wollen sich das Gospel-Konzert in Elze nicht entgehen lassen.

Die Glory Gospel Singers sind Teil einer rund 300 Mitglieder zählenden Gemeinde in New York und begeistern seit über zehn Jahren ihre Publikum. Insbesondere ihre Interpretationen von bekannten Gospels wie „Down by the riverside“, Amazing Grace“ oder Swing low, sweet chariot“ zeigen ihr besonderes Können auf. Man merkte in der Elzer Kirche auch, dass aus den Sängerinnen und Sängern ihr tiefer Glauben zu Gott spricht, sie ihren Gesang als musikalisches Glaubensbekenntnis verstehen. Aber auch die bekannteren Songs wie „We will follow him“ aus Sister Acts oder „I will always love you“, gesungen von Whitney Houston aus dem Film „Bodyguard“, rissen das Elzer Publikum mit. In zahlreichen Soli bewiesen die fünf Amerikaner den Facettenreichtum ihrer verschiedenen Stimmcharaktere – von zart, zurückhalten bis stimmgewaltig. Gesten und Mimik unterstrichen nachdrücklich die Texttiefe. Atemlos verfolgten die Zuhörer auch die rasend schnelle Artikulationsakrobatik und die rhythmische Herausforderung von „King of Kings“, dessen wiederholte Schlusszeile sich fortlaufend auf das eine Wort „Jesus“ verkürzte. Die Musiker bezogen darüber hinaus auch noch das Publikum mit ein, so dass am Ende Tiffany Collier (musikalische Leiterin), Aaron Adams, Maurice Foreman, Alexis Joi, Angelle Sylvester und Brian Richardson am Keyboard lang anhaltenden Applaus erhielten und nach dem abschließenden „Oh happy day“ natürlich nicht ohne Zugabe davonkamen. gs

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