Jugendwehren ermitteln bei „Spielen ohne Grenzen“ den Stadtmeister / Esbecker erringen Platz 1

Mit Geschick und Teamwork...

„Spiele ohne Grenzen“: Barfuß gilt es, einen nassen Teebeutel möglichst nahe zum Zielpunkt zu positionieren.

MEHLE „Alle mal sammeln“, so lautete die Ansage von Kai Plischke und es dauerte nicht lange, da hatten sich rund 50 Mitglieder der Jugendfeuerwehren Mehle, Sehlde, Esbeck, Elze, Sorsum-Wittenberg und Wülfingen mit ihren Betreuern auf dem Schulhof der Mehler Schule zusammengefunden.

Die zehn- bis 17-jährigen Jungen und Mädchen aus den Ortswehren der Stadt Elze waren angetreten, um bei bestem Wetter ihren Stadtwettbewerb auszuführen, der dieses Jahr als „Spiele ohne Grenzen“ geplant wurde. „Wir machen da jedes Jahr etwas anderes“, erklärte Stadtjugendfeuerwehrwart Michél David. „In diesem Jahr ist es ein Geschicklichkeitsparcours mit sieben Stationen, die von den einzelnen Jugendfeuerwehren ausgearbeitet wurden.“

Für die beteiligten zwölf Helfer bedeutete der Stadtwettbewerb einmal mehr, sich für die Kinder und damit den Nachwuchs der Wehren einzusetzen und ihnen ein abwechslungsreiches wie spaßbringendes Wochenende zu ermöglichen. Neben dem Wettbewerb selbst stand anschließend eine Nachtwanderung auf dem Programm, bei der es ebenfalls galt, kleine Aufgaben zu erfüllen, bevor in der Mehrzweckhalle Mehle, in der die Jungen und Mädchen ebenso wie die Betreuer nächtigten, noch ein „Gute Nacht-Film“ gezeigt wurde. „Am Samstagmorgen frühstücken wir alle zusammen gemeinsam mit den Ortsbrandmeistern und nehmen dann die Siegerehrung des Stattwettbewerbs vor“, kündigte David an.

Von A nach B

Erst einmal aber hieß es, alles dafür zu tun, dass dieser Pokal in greifbare Nähe rücken konnte. In ihren mitunter kleinen Teams gingen die motivierten jugendlichen Blauröcke an die ihnen gestellten Aufgaben heran und hatten sichtlich viel Spaß. So galt es unter anderem, eine Kiste, in der das jüngste Teammitglied Platz genommen hatte, mittels runder Hölzer von A nach B zu bewegen und das hinterste Holzstück zu entfernen, um es nach ganz vorne unter die Kiste zu legen und damit in möglichst kurzer Zeit die vorgegebene Strecke zu absolvieren.

Teebeutelweitwurf mit dem Mund war vielen Teilnehmern bekannt, überrascht zeigten sie sich darüber, dass sie anschließend auch noch ihre Schuhe ausziehen mussten, um die nassen Beutel auch noch mit dem Fuß möglichst nahe an einen vorgegebenen Zielpunkt zu positionieren.

Weiter galt es kleine Gegenstände mit der Hand zu ertasten, Nägel nach Schnelligkeit und mit Treffsicherheit einzuschlagen, einen vorgegebenen Parcours des Spielplatzes möglichst schnell zu absolvieren oder gar eine ausgelegte Decke nur mit den Füßen von links nach rechts zu drehen. Mit Feuereifer und Begeisterung stellten die jungen Feuerwehrjungen und -Mädchen dabei ihren Teamgeist unter Beweis und hofften anschließend auf eine gute Platzierung.

Die Hoffnungen erfüllt wurden insbesondere beim Nachwuchs aus Esbeck, der sich den ersten Platz sicherte. Ihnen auf den Fersen war die Gruppe aus Sehlde/Mehle. Dritter wurden die jungen Floriansjünger aus Mehle. Platz vier ging an die Gruppe der Jugendfeuerwehr aus Wülfingen/Sorsum und Wittenburg. Platz fünf belegten die Nachwuchsbrandschützer aus der Kernstadt.

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