Elzer geben 380-Seiten-Werk mit Texten von Historiker Jürgen Huck heraus

Geschichtsverein: Ein Buch zum Stadtrechte-Jubiläum

Freuen sich auf das neue Buch (v.l.): Sven Abromeit vom Hildesheimer Verlag, Gerd Schünemann vom Heimat- und Geschichtsverein Elze, Autor Jürgen Huck, Andreas Stamme von der Sparkasse Hildesheim und Professor Dr. Herbert Reyer (Leiter des Stadtarchivs Hildesheim).

ELZE Das Beste kommt zum Schluss: Anlässlich des Jubiläums „400 Jahre Stadtrechte Elze“ gibt der Heimat- und Geschichtsverein kurz vor Weihnachten ein Buch mit dem Titel „Beiträge zur Geschichte der Stadt Elze“ heraus, das zahlreiche Texte des heimatverbundenen Historikers Jürgen Huck enthält, der aus der Saalestadt stammt und sich seit Jahrzehnten mit der Region befasst, auch wenn er schon lange nicht mehr hier wohnt.

„Das ist unser Beitrag zum Jubiläum“, sagt Gerd Schünemann, ehemaliger Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins. „Die Idee ist schon vor zwei Jahren entstanden, doch wir hatten einen langen Vorlauf, da noch viele Texte neu gesetzt oder digitalisiert werden mussten“, so der Elzer. Jürgen Huck habe schon zahlreiche Beiträge geschrieben und auch mehrere Referate bei den Themenabenden des Vereins gehalten – unter anderem Berichte über den Stammbaum der Familie von Wülfingen.

Thematische Vielfalt

„Mit dem Buch wollen wir erreichen, dass die thematisch breitgefächerten Aufsätze erhalten bleiben und nicht verstauben, außerdem ist es eine Würdigung der Arbeit von Jürgen Huck“, erklärt Schünemann die Beweggründe der Verantwortlichen im Elzer Heimat- und Geschichtsverein. Der hatte im Laufe der vergangenen Jahre schon mehrere Broschüren, Aufsätze und Bücher veröffentlicht, unter anderem über die Geschichte der Chöre in Elze oder über das Leben und Wirken des Baumeisters Conrad-Wilhelm Hase sowie die Geschichte der Waggonfabrik in Elze, die noch heute – im 100. Jahr ihres Bestehens – zu den größten Arbeitgebern der Saalestadt zählt. Welchen Stellenwert das Buch im Landkreis Hildesheim hat, beweist, dass mit Professor Dr. Herbert Reyer der Leitende Archivdirektor des Stadtarchivs Hildesheim das Vorwort geschrieben hat. Er hofft, dass der Sammelband, der Forschungsbeiträge von Jürgen Huck aus der Zeit von 1953 bis 2001 enthält, eine interessierte und breite Leserschaft finden möge – schließlich habe Huck über Jahrzehnte hinweg zahlreiche bemerkenswerte „Bausteine“ zur Elzer Geschichte zusammengetragen.

Zum Inhalt: Neben der Geschichte und Deutung des Ortsnamens und dem Weg vom Dorf zur Stadt greift Huck auch die Themen Kirchliches (Bruderschaften, Archidiakonat, Urpfarrei), Kultur und Gesellschaft (Orgelbauer, Sänger und Musikanten) sowie Verkehr und Wirtschaft (Landbesitzer, Post- und Fernmeldewesen) auf. Das Buch wurde beim Gerstenberg-Verlag in Hildesheim gedruckt. Gerd Schünemann hat die ersten Exemplare am Donnerstagmorgen abgeholt, um sie noch vor Weihnachten „auf den Markt zu bringen“: Ab heute wird das Werk in der Stadt-Apotheke sowie im Elzer Buchhandel erhältlich sein. Vorerst für den Preis von 19,95 Euro, ab Ende Januar dann zum regulären Preis von 24,95 Euro. „Das ist die Chance, noch ein schönes Weihnachtsgeschenk zu erwerben“, sagt Schünemann.

Die Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins werden das Buch als Jahresgabe bekommen – sie können es in der Stadt-Apotheke abholen, informiert Schünemann. Mitfinanziert wurde das Buch von zwei Hauptsponsoren, der Sparkasse Hildesheim und der Elzer Stadt-Apotheke, die in diesem Jahr ihr 350-jähriges Bestehen feiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare