Bürgermeister Rolf Pfeiffer dankt bei Neujahrsempfang den engagierten Elzern / Landesbeauftragte stellt ihr Amt vor

„Gemeinsam haben wir viel erreicht“

Stets zu Jahresbeginn trifft sich in der Grundschule alles, was in Elze Rang und Namen hat: Der Neujahrsempfang der Stadt Elze ist Gelegenheit für die Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie der Vereine und Verbände, sich auszutauschen. Fotos: Appel

ELZE „Fremd bin ich eingezogen ...“: Die Textzeilen, gesanglich vorgetragen von Bariton Thomas Büscher, aus Franz Schuberts „Aus der Winterreise“ bildeten zwar den gelungenen Auftakt des diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Elze – doch die wenigsten Gäste dürften tatsächlich „fremd“ in die Aula der Astrid-Lindgren-Schule eingezogen sein. Denn stets zu Jahresbeginn trifft sich in der Grundschule alles, was in Elze Rang und Namen hat.

Die Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie der Vereine und Verbände waren auch am gestrigen Sonntag zahlreich anwesend, was der Gastgeber, Bürgermeister Rolf Pfeiffer. als „Zeichen der Verbundenheit mit Elze“ wertete. Doch ehe es darum ging, gemeinsam einen Blick zurück und nach vorn zu werfen, stellten die Saalestädter ihre Verbundenheit mit den europäischen Nachbarn unter Beweis: Mit einer Schweigeminute wurde der Opfer des Terroranschlags in Frankreich gedacht.

Die weltpolitische Lage mit zahlreichen Krisen und Konflikten griff Bürgermeister Rolf Pfeiffer später in seiner Ansprache – die zugleich ein Blick auf das, was in Elze „erreicht wurde und noch zu tun ist“ war – nochmals auf: Wenngleich vieles weit weg erscheinen mag, so sind die Auswirkungen auch in der kleinen Saalestadt zu spüren. „Auch Elze hat sich darauf eingestellt, Flüchtlinge aufzunehmen“, sagte Pfeiffer beispielhaft und nannte das Engagement des runden Tisches Asyl.

An Dankesworten sollte es damit nicht gewesen sein: „Vieles, was Elze attraktiv macht, geht auf das Engagement der Bürger zurück“, unterstrich Pfeiffer in seiner Rede insbesondere den bürgerschaftlichen Einsatz und das Ehrenamt als eine Stärke Elzes. Er dankte allen, die sich engagieren und in Vereinen und Verbänden Verantwortung übernehmen. „In einer Kommune kommt es auf das Zusammenwirken an“, betonte er und zog das Fazit: „Gemeinsam haben wir viel erreicht.“

Was im vergangenen Jahr in Elze erreicht worden war, führte der Bürgermeister beispielhaft aus. „Elze steht recht gut da“, sagte er und nannte etwa die gute wirtschaftliche Lage und die Möglichkeit, Großprojekte auf den Weg zu bringen und „Grundlagen für die Zukunft“ zu schaffen. Grundlagen für Jung und Alt: So soll etwa die gute Kinderbetreuung weiterhin ein Schwerpunkt in Elze bleiben. Zudem freue er sich, dass das „Netzwerk Zukunft“ etabliert wurde. „Wir sind darauf angewiesen, für Jüngere und Ältere attraktiv zu sein“, sagte das Stadtobehaupt mit Blick auf die Herausforderungen des demografischen Wandels.

Als Gastrednerin stellte die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Karin Beckmann, ihr erst ein Jahr junges Amt mit Sitz in Hildesheim sowie sich selbst vor. Aufgabe und Ziel ist es, positive Impulse für eine nachhaltige Entwicklung zu geben und dazu beizutragen, regionale Ungleichgewichte zu beheben. Gemeinsam mit den Kommunen sollen die Probleme und Stärken vor Ort erörtert werden und so Regionen bedarfsgerecht Unterstützung erhalten.

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