Senioren- und Pflegeheim Wülfingen hofft nach Corona-Ausbruch auf Unterstützung

„Freuen uns über jeden Helfer“

Steffen Schelk vorm Pflegheim Wülfingen
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Nach vermehrten Corona-Fällen im Heim: Die verbleibenden, negativ getesteten Mitarbeiter leisten im Pflegeheim derzeit Doppelschichten, um die Bewohner so gut es geht zu versorgen. Sie stehen unter „Arbeits-Quarantäne“, erläutert Heimleiter Steffen Schelk, der ebenfalls negativ getestet wurde.

Wülfingen – Neben der Seniorenresidenz Nordstemmen ist seit Ende des Jahres auch das Senioren- und Pflegeheim Wülfingen von einem Corona-Ausbruch betroffen. Silvester wurde dort der Corona-Ausbruch bekannt – 18 Bewohner und zwölf Mitarbeiter hatten einen positiven Befund.

Die Einrichtung verzeichnet seither einen Ausfall von über 50 Prozent bei den Mitarbeitern, die in der Pflege tätig sind, berichtet Schelk. Er zollt allen Mitarbeitern, die negativ getestet worden sind und jetzt so gut es geht die Bewohner versorgen, den allerhöchsten Respekt. Diese würden aktuell täglich 14 Stunden arbeiten – von morgens 6 Uhr bis abends 20 Uhr, mit zwei Stunden Pause dazwischen. Da derzeit alles mit einem erhöhten Aufwand verbunden ist, sei aktuell jede helfende Hand ein Segen, sagt der 62-Jährige, der seit zehn Jahren Leiter des Senioren- und Pflegeheims ist. „Wir sind über jeden Helfer dankbar, der uns jetzt unterstützen würde“, so der Aufruf des Einrichtungsleiters. So könnten Aushilfen etwa in der Küche und in der Wäscherei eingesetzt werden, da auch diese Arbeit derzeit mit erhöhtem Aufwand verbunden ist. Weiterhin könnten Helfer, die bereits Erfahrung in der Pflege haben, das noch verbliebene Heimpersonal bei der Grundversorgung der Bewohner unterstützen, erläutert Schelk. Die Arbeit würde selbstverständlich vergütet. Wer das Senioren- und Pflegeheim Wülfingen unterstützen möchte, kann sich unter der Telefonnummer 05068/4064 oder per E-Mail an info@haus-wuelfingen.de bei Schelk melden.

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