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Balken unter Lehmgrundofen glimmt

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Von: Rolf Kuhlemann

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Feuerwehrleute am Haus
Noch eine Stunde nach der Alarmierung ist die starke Rauchentwicklung zu sehen. © Kuhlemann

Mehle - Zu einem Großeinsatz von drei Feuerwehren kam es am Dienstagmittag in Mehle. Der Grund: Starke Rauchentwicklung in einem Lehmgrundofen in einem Fachwerkhaus an der Alten Poststraße hatte die Bewohnerin dazu veranlasst, erst den zuständigen Schornsteinfeger und dann die Feuerwehr zu alarmieren – das war um 12.18 Uhr. 

Feuerwehrauto
Feuerwehrleute aus Mehle, Esbeck und Sehlde sind am Dienstagmittag in Mehle im Einsatz. © Kuhlemann

Die Einsatzleitung übernahm Elzes Stadtbrandmeister Heiko Buschmann, auch Stellvertreter Ingo Seifert war  am Ort des Geschehens, gemeinsam mit 22 weiteren Feuerwehrleuten aus dem 3. Zug der Einheitsgemeinde (Mehle, Sehlde, Esbeck). Einige Feuerwehrleute gingen unter schwerem Atemschutz ins Haus. Als sie den Fußboden öffneten, entdeckten sie unter den Fliesen und der darunterliegenden Spanplatte einen glimmenden Balken, der auf einer Länge von 1,20 Metern unter dem Ofen lang führte. Die Feuerwehr löschte den Balken mehrfach und stellte bei Temperaturkontrollen Spitzenwerte von 150 Grad Celsius fest. Erst um 14.40 Uhr war der Einsatz beendet. „Wichtig ist, dass keine Personen geschädigt wurden“, sagte Heiko Buschmann, der den Schaden auf mehr als 30 000 Euro schätzt. Neben der Feuerwehr war auch die FTZ vor Ort, um Atemschutzgeräte und Schläuche auszutauschen. Der automatisch alarmierte Rettungswagen des ASB Gronau kam nicht zum Einsatz.

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