Vierter Wittenburger Opern- und Operettensommer: Verantwortliche ziehen positives Fazit / Mehr als 1 000 Besucher

Vom Experiment zum Magneten

Das Team des Wittenburger Opern- und Operettensommers umfasst alle Generationen und ist auch im vierten Jahr mit dem Zuspruch des Publikums zufrieden.

WITTENBURG Mit sechs ausverkauften Vorstellungen und zusammen mehr als 1 000 Besuchern ziehen die Verantwortlichen des vierten Wittenburger Opern- und Operettensommers eine positive Bilanz. Was vor vier Jahren noch als Experiment begann, hat sich inzwischen zu einem richtigen Publikumsmagneten entwickelt.

Auch die programmatische Bilanz mit der Operette „Der Graf von Luxemburg“, der Serenade „Als hätt´der Himmel die Erde still geküsst“ und der Konzertgala „Die Gedanken sind frei“ kann sich sehen lassen. In den vergangenen drei Jahren war das künstlerische Hauptaugenmerk auf die Pflege und Weiterentwicklung der Operette und der Spieloper sowie der Gründung des Seniorenensembles „La Musica“ gerichtet. Auf der soziokulturellen Seite galt die Aufmerksamkeit den besonderen Angeboten für Menschen mit Behinderung.

In diesem Sommer stand mit „Die Gedanken sind frei“ ein Projekt im Mittelpunkt, das das Ensemble Operamobile, das Seniorenensemble „La Musica“ und den Jugend- und Kammerchor der Musikschule Elze auf beeindruckende Weise zusammenführte. Abgerundet wurde das künstlerische Erlebnis von der arkadischen Lage der Klosterkirche, dem herrlichen Klostergarten, dem Traumwetter und der kulinarischen Versorgung. Für den fünften Wittenburger Opern- und Operettensommer im Juli des kommenden Jahres haben die künstlerischen Leiter Bettina Delius und Alexander Senger den „Vogelhändler“ von Carl Zeller vorgesehen. Dieser soll bei schönem Wetter teilweise im Klostergarten gespielt werden. Darauf folgt ein Operettendoppel mit „Das Schwarzwaldmädel“ von Leon Jessel und „The Studentprince“ von Sigmund Romberg.

Nach dem Erfolg der Serenade gibt es zum Abschluss unter dem Motto „Bella Italia“ eine abendliche Konzertgala aus Oper, Operette und Canzoni. Wein und Köstlichkeiten aus der Cucina Italiana runden dieses Programm ab. Und 150 Jahre „Max und Moritz“ werden im Klostergarten und der Streuobstwiese ebenfalls ihr charmantes Unwesen treiben. Die Sonderangebote für Menschen mit Behinderungen, insbesondere Sehbehinderte, werden wieder einen breiten Raum einnehmen. Dazu gibt es wie gewohnt Kaffee, Kuchen, Pausensekt und eine Abschiedsrose aus Künstlerhand. Die Preise sollen mit 25 Euro und 30 Euro inklusive der Kulinarik stabil bleiben. Vorausgesetzt, die treuen Sponsoren und Förderer bleiben mit an Bord.

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