Elzer starten verspätet in die neue Freibad-Saison / Anschließend beginnt die erste Phase der Sanierung

Der erste Sprung ins kühle Glück

Schwimmmeister Bernd Diederichs backt für die ersten Badegäste Waffeln. Fotos: Vogelbein

ELZE Ein kühles Glas Sekt darf auf gar keinen Fall fehlen, wenn in Elze die Freibad-Saison eröffnet wird. Traditionell stießen auch diesmal wieder die Frühschwimmer auf den Start der Badezeit an. Einige zogen bereits ihre ersten Bahnen im 18 Grad warmen Wasser.

Die ersten Ungeduldigen warteten gestern schon um 8.30 Uhr am Eingang auf Einlass. Dabei hätte die Eröffnung des Elzer Freibades bereits viel früher beginnen sollen. Ein Defekt an der Chlor-Alarmanlage machte den Plänen der Stadtverwaltung jedoch einen Strich durch die Rechnung. „Wenn dann etwas passiert, haben alle einen Grund, sich zu beschweren“, reagierte die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Freifrau von Cramm auf die Kritik einiger Eltern rund um die verspätete Eröffnung (die LDZ berichtete). Die ersten Schwimmer ließen sich davon aber nicht die Laune verderben. Viele von ihnen kommen seit Jahren jeden Tag und halten sich gesund. Als Erste wagte Natascha Wehr den Schritt in das frische Wasser – und zeigte bereits nach den ersten drei Bahnen einen lupenreinen Kopfsprung vom Block mit der Nummer zwei. „Ich warte schon seit Oktober darauf“, zeigte sich Wehr sichtlich erleichtert, dass die Saison nun endlich gestartet ist. Auch sie gehört zu denjenigen, die fast täglich das Elzer Freibad aufsuchen. Nach der Saison beginnt dann die erste Sanierungs-Phase. Auf ein gutes Gelingen der aktuellen Saison stieß indes der stellvertretende Bürgermeister Werner Jünemann mit den Verantwortlichen um Schwimmmeister Bernd Diederichs an. Dieser bereitete für alle Anwesenden zudem ein kleines Frühstück mit selbstgemachten Waffeln vor und überzeugte neben wachen Augen über die Aktivitäten im Schwimmbecken auch mit geschickter Hand am Waffeleisen.

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