Elzes Stadtchef Rolf Pfeiffer im Gespräch mit der LDZ

Bald wird der Bürgermeister in den Ruhestand verabschiedet

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Seit April 1971 ist Rolf Pfeiffer schon bei der Stadt Elze tätig: Für seinen Nachfolger, der am 20. September gewählt wird, macht er dann aber das Chefbüro frei. Nach einem Jahrzehnt als Stadtchef freut er sich auf mehr Zeit im Kreise der Familie, schon bald wird Pfeiffer zum dritten mal Opa.

Elze – Noch ist es sein Chefsessel und noch sitzt er auch gerne darauf, aber er freut sich auch schon auf die Zeit danach: Da in diesem Jahr Corona dazwischenfunkte, ist Rolf Pfeiffer immer noch Stadtchef.

Eigentlich sollte die Wahl seines Nachfolgers bereits am 28. Juni erfolgen, doch auf Anordnung des Gesundheitsamtes musste der Wahltag auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Am 20. September, also in sieben Wochen, soll nun ein neues Stadtoberhaupt gewählt werden. „Mit besonderen Vorkehrungen werden wir diese Wahl aber durchführen können“, ist Pfeiffer zuversichtlich. Dass er in seinem letzten Jahr als Stadtchef noch ein paar Wochen dranhängen muss, nimmt der 67-Jährige gelassen. „Privat ist zwar einiges liegen geblieben, aber das wird nachgeholt“, blickt Pfeiffer auf die Zeit danach. Seit dem 1. April 1971 arbeitet er schon bei der Stadt Elze, kriegt durch die coronabedingte Chef-Verlängerung jetzt sogar die zehn Jahre als Stadtchef ganz voll, denn nach seiner Wahl am 6. Juni trat er im September 2010 das Amt an. „Wenn man ein Grundstück und ein Haus hat, weiß man sich schon zu beschäftigen“, nennt Pfeiffer Zukunftspläne. Das sei in den vergangenen Jahren ein bisschen zu kurz gekommen und werde eine der Aufgaben sein, denen er sich als Ruheständler widmen will. Aber nicht nur: Auch möchte er die Zeit mit der Familie noch mehr genießen. „Ich freue mich schon auf mein nächstes Enkelkind, auch das Opa-Sein gefällt mir“, verrät Elzes Stadtchef, der bereits zwei Enkel im Alter von elf und 13 Jahren hat.

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