Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche

„Impfstoff ist nicht frei verkäuflich“

Frau mit Zettel
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Christine Jahnke, Leiterin des Kriminalermittlungsdienstes im Polizeikommissariat Elze, warnt vor Impfstoffkäufen an der Haustür oder per Internet.

Elze - Immer öfter machen sich Kriminelle die Angst und Verunsicherung der Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zunutze. Im Mittelpunkt steht dabei die Impfung, die einige Senioren schon hinter sich haben, aber auf die die meisten Bürger noch warten. In einigen Städten und Gemeinden ist es schon vorgekommen, dass Telefonbetrüger versucht haben, älteren Menschen Covid-19-Impfdosen zu verkaufen, um sich finanziell zu bereichern. 

So habe beispielsweise ein unbekannter Anrufer im bayrischen Friedberg beim Telefonat mit einem 89-Jährigen vorgegeben, dass die Impfung zwar komplett von der Krankenkasse übernommen werde, er jedoch eine Vorleistung in Höhe von 499 Euro bezahlen müsse. Hierzu wurden die Kreditkartendaten abgefragt. Der ältere Mann erkannte jedoch die Masche der Betrüger, noch rechtzeitig bevor Schaden entstand, und legte einfach auf. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Elze, zu dem auch Gronau gehört, sei das zwar noch nicht vorgekommen, doch Christine Jahnke, Leiterin des Kriminalermittlungsdienstes, mahnt zur Vorsicht. „Achtung bei Anrufen, bei Angeboten im Internet und auch bei Haustürgeschäften – der Covid-19-Impfstoff ist nicht frei verkäuflich“, sagt die Polizeibeamtin, die auch vor Impfmobilen warnt, die eventuell Impfstoffe zum Verkauf anbieten. 

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