Aktion „Upcycling“ kommt bei den Mädchen und Jungen gut an / Jugendpflegerin Ilka Tensfeld mischt kräftig mit

Elzer Ferienkinder peppen ihre Möbel auf

Kreative Ferienkinder: Die Mädchen und Jungen zeigen im Haus der Jugend, wie man aus alten Möbeln ein Schmuckstück gestaltet. Auch Jugendpflegerin Ilka Tensfeld (hinten 2.v.r.) hat mit angepackt. Fotos: Kuhlemann

ELZE  Bei den Ferienpass-Aktionen der Stadtjugendpflege Elze handelt es sich in der Regel um Mitmachaktionen – und das ist auch gut so, wie Ilka Tensfeld betont. „Hier können die Kinder ihre Kreativität ausleben und Dinge probieren, zu denen man zu Hause nicht unbedingt die Möglichkeit hat“, so die Jugendpflegerin der Saalestadt. 

Ein gutes Beispiel ist das Angebot „Upcycling: Möbelaufstylen“, an dem zehn Mädchen und Jungen ab sechs Jahren teilgenommen haben. Die Aktion hatte sich nach Aussage von Tensfeld bereits in den Osterferien bewährt, daher gab es eine Neuauflage. Viel Material war nicht notwendig, alte Zeitungsseiten oder Ausschnitte aus Hochglanzmagazinen haben gereicht. Dazu kamen Farbe, Lacke und Kleber. Und alte Möbel natürlich, die die Teilnehmer von zu Hause mitgebracht haben. Wie kreativ die Kinder und Jugendlichen aus Elze und den Ortsteilen sind, haben sie bewiesen: Innerhalb eines Vormittages haben sie Stühle, Tische und Hocker aufgepeppt, teilweise zu kleinen Kunstwerken gestylt. Amelie und ihr Bruder Laurenz beispielsweise haben ihre Geburtstagstische mitgebracht und mit Farbe, Lack und Zeitungsausschnitten zu schönen Möbelstücken umgewandelt, die nur einmal im Jahr ins Rampenlicht rücken – am Geburtstag. Positiver Nebeneffekt: Die LDZ hält Einzug in die Kinderzimmer. Die Teilnehmer waren fleißig: Ragna hat ihren Gartenstuhl aufgepeppt, Aron hat einem kleinen Ikea-Stuhl ein neues Outfit verpasst und Celine hat einen „VIP-Stuhl“ erstellt, indem sie Stars aus Illustrierten auf ihrem Sitzmöbelstück verewigt hat. Und mittendrin Ilka Tensfeld, die sich von der Kreativität ihrer Tochter Maxima und der anderen Kinder hat anstecken lassen: „Ich mache das selbst auch gern.“ rk

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