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Elzer Familienbetrieb feiert Geburtstag

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Familienunternehmen (v.l.): Inhaberin Elke Thies, geborene Freytag, Geschäftsführer und Inhaber Heinrich Thies sowie Tochter Victoria, die Wirtschaftsingenieurwesen studiert, blicken in eine rosige Zukunft. Fotos: Kuhlemann
Familienunternehmen (v.l.): Inhaberin Elke Thies, geborene Freytag, Geschäftsführer und Inhaber Heinrich Thies sowie Tochter Victoria, die Wirtschaftsingenieurwesen studiert, blicken in eine rosige Zukunft. Fotos: Kuhlemann

ELZE „Hohe Flexibilität, hohes Qualitätsniveau und absolute Kundenorientierung“ – das sind die Dinge, die einen der ältesten Betriebe in Elze auszeichnen, wie Geschäftsführer Heinrich Thies betont. Die Firma Freytag Karosseriebau feiert in diesem Jahr ihren 125. Geburtstag. Das im Gewerbegebiet angesiedelte Familienunternehmen, mittlerweile in vierter Generation, ist kompetenter Partner im Bereich Nutzfahrzeugkarosserie- und Sonderfahrzeugbau.

„Tradition und Erfahrung liefern die Grundlage unserer professionellen fach- und termingerechten Arbeit. Unsere Kompetenz ist die Basis für bis ins Detail durchdachte, individuelle und praxisgerechte Lösungen“, heißt es im Internetauftritt des Unternehmens, das in Elze als „Aushängeschild des Mittelstands“ gilt.

Neben den Standardaufbauten hat sich die Firma Freytag in den Bereichen Sonderfahrzeugen, Bau von mobilen Röntgenfahrzeugen, zum Beispiel Sattelauflieger für Mammographie-Screening, sowie Militärfahrzeugbau einen Namen gemacht. Zu den Hauptabnehmern gehören der Katastrophenschutz, die Feuerwehren und die Bundeswehr, die gern Spezialfahrzeuge in Auftrag geben, darunter auch Großserien im dreistelligen Bereich. „Zurzeit bearbeiten wir 800 Fahrzeuge für die Bundeswehr, die teilweise auch im Ausland zum Einsatz kommen“, informiert Heinrich Thies, der gemeinsam mit seiner Frau Elke Thies, geborene Freytag, Inhaber der Firma ist. Zu den außergewöhnlichsten Aufträgen gehören nach Informationen des Geschäftsführers unter anderem eine mobile Zahnstation für Burkina Faso (ein Staat in Westafrika), Mammographie-Fahrzeuge für Südafrika sowie eine mobile Arztpraxis für Georgien. Aber auch den lokalen Bezug haben die Verantwortlichen nicht aus den Augen verloren. So wurde bei der Firma Freytag 2013 etwa das TSF für die Freiwillige Feuerwehr Sehlde mit einer Ausstattung nach Sonderwünschen gebaut. Momentan ist ein Fahrzeug für die Feuerwehr in Oldendorf im Entstehen. „Das geschieht natürlich immer unter Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorschriften, Normen und Umweltauflagen“, versichert Heinrich Thies. Auch im Militärbereich würde sich das Elzer Unternehmen selbstverständlich immer an die politischen Vorgaben der Bundesrepublik halten. Die Geschäfte laufen gut: „Wir haben einen Auftrags-Vorlauf von drei Jahren“, so Thies, der stolz darauf ist, dass die Arbeitsplätze in seinem Betrieb auf Dauer gesichert sind. 60 Mitarbeiter sind im Jubiläumsjahr bei der Firma Freytag beschäftigt. Die Größe des Betriebsgeländes im Mühlenfeld beträgt 55 000 Quadratmeter, davon 7 000 Quadratmeter Hallen- und Büroflächen. Weitere Hallenbauten sind für die Jahre 2015/16 geplant. „Der Standort ist hervorragend, auch die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ist sehr gut“, betont Heinrich Thies, der sich um die Zukunft keine Sorgen macht. Das Unternehmen ist gut aufgestellt. Tochter Victoria studiert Wirtschaftsingenieurwesen und arbeitet schon in einigen Bereichen im elterlichen Unternehmen mit. „Diese Firma hat zwei Weltkriege und den Poststreik überlebt, was soll da noch kommen“, sagt der Geschäftsführer schmunzelnd. Wie wird das Jubiläum gefeiert? „Im Kreise der Mitarbeiter und Familienangehörigen“, verrät Thies.

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