Weitere Einsatzkräfte aus Elze, Nordstemmen und Gronau in Bereitschaft

THW Elze im Katastropheneinsatz

Die Helfer vom THW zeigen vollen Einsatz.

ELZE Einsatz ist gefragt. Die Hochwassersituation im südniedersächsischen Lüchow betrifft nun auch Einsatzkräfte aus Elze. Gestern morgen rückte der THW-Ortsverband Elze zum Katastropheneinsatz aus.

Bereits um 4 Uhr morgens starteten die erster Hilfskräfte, um sich vor Ort unter anderem um das Befüllen und Platzieren von Sandsäcken zu kümmern. Bereits am Abend des 4. Juni hatte der Landrat des Landkreises Lüchow den Katastrophenfall festgestellt. Schnell war dann klar, dass zusätzliche Hilfe auch aus dem Landkreis Hildesheim angefordert werden muss. Holger Hümpel, Ortsverbandsvorsitzender des THW Elze, war mit seinem Team schon früh in Lüchow: „Wir versuchen gerade, die Sandsäcke an die richtigen Stellen zu bringen“, beschrieb Hümpel eine seiner ersten Aufgaben im Katastropheneinsatz.

Ebenfalls vor Orts waren das THW aus Sarstedt und Hildesheim. Für die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren im Brandabschnitt West, also die Ortswehren aus dem Bereich Elze, Nordstemmen, Gronau und Sibbesse bedeutet die angespannte Hochwasserlage in Lüchow zunächst warten. Heiko Bartels, Ortsbrandmeister in Mahlerten und stellvertretender Brandabschnittsleiter des Brandabschnitts West, rechnet derzeit mit einem möglichen Einsatz zum Wochenende hin: „Wir befinden uns in Bereitschaft und können jederzeit alarmiert werden“, so Bartels. Wer ausrückt entscheidet der Kreisbrandmeister. Das bestätigt auch Sabine Voshage-Schlimme vom Landkreis Hildesheim: „In Rücksprache mit den Bereitschaftsführern wird dann festgelegt, wer ausrückt“, so Voshage-Schlimme. Derzeit sind in der Region Lüchow mehr als 2 000 Kräfte im Einsatz. Eine der größten Herausforderungen ist weiterhin die Befüllung von Sandsäcken. Etwa 1,2 Millionen Sandsäcke sind insgesamt zu befüllen. Derzeit sind neben den örtlichen Wehren auch viele auswärtige Kräfte im Einsatz, darunter etwa 250 Kräfte des THW sowie etwa 1 000 Kräfte von Feuerwerkbereitschaften aus ganz Niedersachsen. Gestern Abend wurden außerdem zusätliche 600 Hilfskräfte der Bundeswehr erwartet.

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