Schon wieder illegale Müllentsorgung entdeckt

Im Kampf gegen Umweltfrevler ist jeder gefordert

Ein Regenwasserdurchlass in der Nähe des Asbostteichs wird regelrecht als „Versteck“ für Hausmüll missbraucht.
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Ein Regenwasserdurchlass in der Nähe des Asbostteichs wird regelrecht als „Versteck“ für Hausmüll missbraucht.

Elze – Pappkartons, Plastiktüten, Tapetenrollen, ausrangierte Haushaltsgegenstände und mehr: Entsetzt über die Dreistigkeit eines Umweltsünders, einen Regenwasserdurchlass in der Nähe des Asbostteichs regelrecht systematisch als „Versteck“ für Hausmüll zu missbrauchen, zeigt sich LDZ-Leser Manfred Weinhold. Auf den illegal im Durchlauf entsorgten Haus- und Sperrmüll stieß er unterhalb der Zuwegung von der B 3 nach Elze aus Süden kommend, direkt östlich vom Asbostteich. Das Thema „illegale Müllentsorgung“ beschäftigt auch die Ratspolitiker. So wies beispielsweise Joachim Rathmer (UWE) im Rahmen des jüngsten Bauausschusses darauf hin, dass der Graben entlang der Sehlder Straße, in diesem Fall eine Kreisstraße, mit „Dauermüll, der schon sehr lange dort liegt“, zugeschüttet ist. Auch der Grünen-Ratsherr Wilfried Lavin war, wie er berichtete, in der Nähe der Asbost auf reichlich Bauschutt, Farbreste und Co. gestoßen, die ohne Rücksicht auf Um- und Tierwelt in die Landschaft gekippt worden waren. Als Ausschussvorsitzender appellierte Wolfgang Thiesemann (SPD) an die Elzer: „Wenn man jemanden sieht, der Müll illegal in der Natur entsorgt, dann bitte das Kfz-Kennzeichen aufschreiben und denjenigen anzeigen. Jeder ist gefordert!“ Bei illegalen Müllablagerungen drohen Bußgeldverfahren, die je nach Art und Umfang mit Strafen zwischen 50 und mehreren Tausend Euro belegt werden können.

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