Feierliche Einweihung des Sorsumer Dorfmittelpunktes / Kleines Fest für die Bevölkerung

„Einen wunderbaren Platz geschaffen“

Feierliche Einweihung des neuen Dorfmittelpunktes von Sorsum (von links): Kai Herten vom Amt für Landentwicklung, Geschäftsleiter Thomas Richter vom gleichnamigen Ingenieurbüro, die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Freifrau von Cramm, Ortsvorsteher Albert Wille und Elzes Bürgermeister Rolf Pfeiffer.

SORSUM Welche Bedeutung Sorsums neu gestalteter Dorfmittelpunkt hat, wurde im Rahmen seiner feierlichen Einweihung mehr als deutlich. „Mit so vielen Menschen hätte ich gar nicht gerechnet“, freute sich Ortsvorsteher Albert Wille über die große Resonanz am Sonnabendvormittag.

Mit der Neugestaltung des Dorfmittelpunktes zeigte sich der Ortsvorsteher „zufrieden“. Auch Bürgermeister Rolf Pfeiffer freute sich über das Ergebnis der Bauarbeiten in Sorsum: „Wir haben hier einen wunderbaren Platz geschaffen.“ Begonnen aber hat das gesamte Projekte im Rahmen der Gruppendorferneuerung von Wittenburg, Sorsum und Wülfingen mit den notwendigen Kanalarbeiten zweier Straßen in Wülfingen. Darüber habe sich die Gruppendorferneuerung entwickelt. „In Wülfingen soll der Dorfmittelpunkt gestaltet werden. Erste Schritte hierfür sind bereits gesetzt“, äußerte sich Rolf Pfeiffer: „Auch in Wittenburg sind wir fündig geworden.“

Eine neue Pflasterung, eine barrierefreie Bushaltestelle als „modernste in Elze“, wie Pfeiffer anmerkte, der ehemalige Trafo-Turm des Überlandwerks mit Stromanschlüssen und einer Beleuchtung, einer Bepflanzung mit Wildwein, der später noch die Mauern hochranken wird... – der Platz wirkt einladend, um dort künftig Feste zu feiern. Dabei sollte das Projekt ursprünglich erst in diesem Jahr begonnen werden. Doch im Jahr 2012 erhielt die Stadt Elze die Information, dass sie Fördergelder erhält, wenn das Bauvorhaben noch Ende 2013 abgeschlossen ist. Gesagt, getan. Dank des beauftragten Ingenieurbüros, das innerhalb kürzester Zeit die Planung vollendet hat, dank der Verwaltung und der Bevölkerung, die schon im Vorfeld in Arbeitskreisen fleißig Ideen für die Gestaltung erarbeitete. Allen Beteiligten dankte Elzes Bürgermeister für die Unterstützung.

Zufrieden mit dem Ergebnis ist auch Geschäftsleiter Thomas Richter vom gleichnamigen Ingenieurbüro mit Sitz in Hildesheim. Obwohl der Platz rundum erneuert wurde, füge er sich gut in die Umgebung des Ortes ein, teilte der Geschäftsleiter mit. Auch wies er besonders auf die barrierefrei gestaltete Bushaltestelle hin. Diese hat der Landkreis Hildesheim mit 16 000 Euro bezuschusst. Dank der Dorferneuerung kam die Stadt in den Genuss von weiteren Fördermitteln vom Amt für Landentwicklung. Insgesamt liegen die Zuschüsse bei rund 211 000 Euro. Und Rolf Pfeiffer hatte noch eine gute Nachricht: Zunächst wurden die Kosten mit rund 458 000 Euro veranschlagt, laut Schlussrechnung aber liegen diese nun bei 385 000 Euro.

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