An der Bahnhofstraße könnte eine neue Parkfläche entstehen / Zukünftige Optionen sollen trotzdem erhalten bleiben

Eine ordentliche Zwischenlösung?

Am kommenden Montag fällt im Bauausschuss die Entscheidung darüber, was mit der freien Fläche an der Bahnhofstraße passiert: Der Sanierungsbeirat hat sich zunächst für die Nutzung als Parkfläche ausgesprochen. Foto: Vogelbein

Elze Der „Schandfleck“ an der Bahnhofstraße in Elze ist verschwunden. Doch was kommt nach dem Abriss? Bisher liegt die Fläche brach, doch im Hintergrund hat sich die Stadtverwaltung bereits Gedanken gemacht. Favorisiert sei seit jeher eine Parkfläche gewesen, die so gestaltet wird, dass in Zukunft auch darauf gebaut werden könnte. Mehrere Vorschläge zur Nutzung hat das Planungsbüro Lange und Puche dem Sanierungsbeirat der Stadt Elze nun vorgelegt. Dieser spricht sich für eine Lösung klar aus. Nun muss der Bauausschuss entscheiden.

Das Ergebnis scheint daher wenig überraschend: Aus den fünf Vorschlägen des Planungsbüros habe sich der Sanierungsbeirat für jenen entschieden, der ohnehin schon lange angedacht sei. Nach dem Abriss der Grundstücke 3 bis 7 an der Bahnhofstraße soll auf der freien Fläche ein Parkplatz entstehen. So lautet zumindest der Vorschlag, der am kommenden Montag dem Ausschuss für Bau- und Ordnungswesen vorgelegt wird. Aus Kostengründen soll die Fläche zunächst nur mit einer Splittschicht versehen werden. Borde sollen die Parkplätze zu einer neu entstehenden Grünfläche abgrenzen. Auf eine dauerhafte Lösung wolle man sich allerdings nicht festlegen, sondern die Freifläche „ordentlich, aber dennoch kostengünstig“ herrichten. Der Parkplatz ist somit ausdrücklich eine Zwischenlösung, ehe ein endgültiger Zweck gefunden ist. „Diese Zwischenlösung macht Sinn, so können wir flexibel die Entwicklung der Hauptstraße abwarten“, erklärt Bürgermeister Rolf Pfeiffer. Sollten die Parkplätze an der Hauptstraße neu ausgerichtet werden oder, wie seit langem geplant, neue Einkaufsmöglichkeiten angesiedelt werden, entstünde automatisch ein höherer Bedarf für Parkplätze, der fortan an der Bahnhofstraße abgedeckt werden könnte. Sollte es jedoch nicht so kommen, bleiben laut Pfeiffer alle Optionen erhalten: „Wenn das nicht klappt, wird gebaut. So erhalten wir uns die Flexibilität.“ Diese lässt sich die Stadt dann rund 52 000 Euro kosten.

Im selben Vorgang soll auch der Gehweg bis zum Jungfernstieg erneuert werden. Die Kosten für den auch durch den Abbruch zum Teil erheblich in Mitleidenschaft gezogenen Weg belaufen sich auf rund 12 000 Euro, eine Bezuschussung durch die Städtebauförderung sei möglich.

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