Lothar Fasold gewinnt Preisskat des SV Wülfingen – Sohn Jörg wird Dritter / Neun Nettelrodts in einem Wettbewerb

Doppelkopf wird zur Familiensache

Siegerehrung: Jörg Fasold, Vorsitzender des SV Wülfingen (r.), mit den besten Spielern des Skat-, Doppelkopf- und Kniffelturniers.

WÜLFINGEN „Ich bin mit der Beteiligung sehr zufrieden, sie konnte seit dem ersten Turnier vor fünf Jahren stetig gesteigert werden“, freute sich der Vorsitzende über das große Interesse. Altersmäßig war alles vertreten: Der jüngste Spieler, Paul von Hertzberg, war zwölf Jahre alt und der älteste, Otto Freytag, war 86 Jahre alt.

Obwohl die Regeln vorher klar abgesprochen wurden, habe es beim Doppelkopf vereinzelt Diskussionen gegeben, wie Fasold berichtete. Es wurde mit „Karlchen“ (Extra-Punkt, wenn der letzte Stich mit einem Kreuz Buben gemacht oder er auf der anderen Seite gefangen wird), aber ohne „Schweinchen“ (die beiden Karo Asse auf einer Hand werden nicht zum höchsten Trumpf) gespielt.

Teilweise wurde das Turnier im wahrsten Sinne des Wortes zur „Familienangelegenheit“: Beim Skat setzte sich Lothar Fasold, der Vater des Vorsitzenden, mit 2041 Punkten vor Stefan Pracht (1978), Jörg Fasold (1859), Frank Kellmann (1550) und Jürgen Kisch (1537) durch.

Auf den weiteren Plätzen folgten Heinz Staats (1461), Thomas Schulz (1389), Björn Köhler (1379), Lothar Behne (1316) und Otto Freytag (1238). Auch die Frau (Christine), die Mutter (Ursula) und die Schwester (Sina Kristin) des Vorsitzenden gingen in der Mehrzweckhalle an den Start. Mit Jan Malte Fasold war auch der Sohn von Jörg Fasold involviert, er übernahm gemeinsam mit Lukas Hasemann sowie Andreas und Maren Rieche die Bewirtung.

Beim Doppelkopf waren gleich acht Mitglieder der Familie Nettelrodt vertreten. Am Ende hatte Karsten Krumpholz die Nase vorn. Mit 76 Punkten verwies er Bastian Kahle (65) und Karl Wolters (62) auf die weiteren Podestplätze. Vierter wurde Hannes Kahle (53), gefolgt von Rieke Nettelrodt (30), Matthias Nettelrodt (30), Uwe Gillert (27), Rolf Kroh (17), Leon Nettelrodt (10) und Gisela Wintel (-15). Weitere Spieler der Familie Nettelrodt waren Matteo, Ursula, Hermann, Sandra und Susi. Der Neunte vom „Nettelrodt-Clan“ war Alessio, der Vierter beim Kniffeln wurde. Glück beim Würfeln hatte Sebastian Hegel, der sich mit 857 Punkten als Sieger durchsetzte. Zweiter wurde Christine Fasold (853) vor Maren Rieche (850), Alessio Nettelrodt (827), Ursula Fasold (825), Sina Kristin Fasold (814), Gela Kisch (806), Janosch Hesse (804), Renate Bruns (782) und Ole Vollrath (780). Für die Sieger gab es aus den Händen des Vorsitzenden Präsentkörbe, während die Zweiten mit Verzehrgutscheinen belohnt wurden. Ab Platz drei gab es attraktive Sachpreise, wie beispielsweise Fußbälle, Federball-Sets oder beispielsweise Handy-Ladegeräte.

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