Parkbuchten für Behinderte zur Marktzeit nicht mehr blockiert

„Die Plätze bleiben frei“

Bürgermeister Rolf Pfeiffer und Volker Bruns (von links) vor dem Behindertenparkplatz auf dem Kirchplatz. Die Einrichtung einer weiteren Parkmöglichkeit ist aber schwierig.

ELZE Manchmal geht es schneller als gedacht. Vor einer Woche kritisierte Volker Bruns während der Ratssitzung die Parksituation an der Hauptstraße sowie auf dem Kirchplatz. Jetzt ist bereits eine positive Entscheidung gefallen. Die zwei Behindertenplätze an der Hauptstraße bleiben künfitig auch zu den Marktzeiten frei.

Bruns hatte kritisiert, dass an der Hauptstraße gegenüber des Elzer Rathauses die Parkbuchten für Menschen mit Behinderung während der Marktzeiten blockiert seien. Vor allem vor dem Hintergrund, dass auch auf dem Kirchplatz lediglich ein speziell ausgewiesener Parkplatz zur Verfügung stehe, sei dies nicht dauerhaft tragbar. „Die Marktbeschicker blockieren die Plätze mit Verkaufsständen“, sagt Bruns. Dabei gebe es Bürger, die auf diese Plätze angewiesen seien. Bürgermeister Rolf Pfeiffer konnte diese Kritik sogleich mit einer positiven Neuigkeit entkräften: „Wir haben bereits veranlasst, dass schon beim nächsten Wochenmarkt die Behindertenplätze frei bleiben.“ Die Verkaufsstände werden dann einige Meter versetzt und dadurch in Parkbuchten verlagert, die in Höhe der Sparkasse liegen. Eine Verlagerung des gesamten Marktes, der seit Herbst 2012 an der Hauptstraße stattfindet, ist derzeit nicht im Gespräch.

Ein weiteres Problem sieht Bruns bei den fehlenden Behindertenplätzen auf dem Kirchplatz. Der Annahme allerdings, dass der vorhandene Platz zu der dort ansässigen Arztpraxis gehöre, widersprach Pfeiffer: „Der Parkplatz ist für alle da.“ So gehöre das Parkgelände sowohl der Stadt Elze als auch der Kirchengemeinde. Die Einrichtung eines weiteren Parkplatzes für Behinderte, sieht Pfeiffer kritisch. So müssten diese Plätze eine gewisse Größe haben, und das sei auf dem Platz nicht so einfach möglich. Die Kritik Bruns", dass ein Großteil der Parkplätze durch die Mitarbeiter der Stadt blockiert würden, versteht Pfeiffer. Seine Idee: eine mögliche Parkscheibenregelung. Auf diese Weise könne vermieden werden, dass sich Dauerparker dort aufhielten. Für Bruns sind die Neuigkeiten des Bürgermeisters ein kleiner Erfolg, doch ist die Ansiedlung des Wochenmarktes in den Parkbuchten der Hauptstraße für ihn noch immer nicht die optimale Lösung. „Acht Stellplätze werden blockiert“, sagt er. Das müsse doch auch anders gehen.

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