Verein „Kommunen in der Metropolregion“ übergibt Elektrofahrzeug

„Der Fortschritt geht auch an Elze nicht vorbei“

Die Beschäftigten der Stadt sind ab sofort elektrisch unterwegs. Darüber freuen sich auch Wolfgang Schurmann, Sabine Flores (Geschäftsführerin „Kommunen in der Metropolregion“), Bürgermeister Rolf Pfeiffer und Raimund Nowak (Geschäftsführer Metropolregion, von links). Foto: Siedlaczek

ELZE Schnell ans Ziel kommen – und das ganz ohne Benzin. Auf diese Weise sind ab sofort die Mitarbeiter der Stadt Elze unterwegs, denn seit gestern nennt die Verwaltung ein Elektroauto offiziell ihr Eigen. So konnte Bürgermeister Rolf Pfeiffer den VW e-up! vom Verein „Kommunen in der Metropolregion Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg“ vor dem Rathaus in Empfang nehmen.

Dass nun offiziell das Elektrozeitalter im Fuhrpark der Stadt Elze beginnt, freute Pfeiffer besonders: „Der Fortschritt geht an Elze nicht vorbei.“ Man habe nun die Möglichkeit, als Kommune mit gutem Beispiel voranzugehen. Bei der Übergabe mit dabei waren auch Wolfgang Schurmann von der Elzer Verwaltung, Raimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion, und Sabine Flores, Geschäftsführerin des Vereins „Kommunen in der Metropolregion“. „Elze ist seit Langem Mitglied in der Metropolregion und hat von Anfang an Interessen an einem Elektrofahrzeug gezeigt“, sagte Nowak, der gemeinsam mit Flores verkündete, dass aktuell rund 125 Fahrzeuge mit elektronischem Antrieb in rund 75 Kommunen unterwegs seien.

Der Einsatz der Elektroautos ist Teil der Bundesinitiative „Schaufenster Elektromobiliät“, für die die Metropolregion Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg zusammen mit drei anderen Regionen von der Bundesregierung ausgewählt wurde.

Auch in Elze konnten die Mitarbeiter der Verwaltung bereits die eine oder andere Einführungsfahrt absolvieren: „Es ist ein tolles Fahrgefühl“, sagte Schurmann, der sich ebenso wie Bürgermeister Pfeiffer auf die zukünftigen Fahrten freut. „Generell ist angedacht, dass wir zum Beispiel zur Kreissitzungen oder in die Ortsteile mit dem neuen Elektroauto fahren“, erklärte Schurmann die zukünftige Einsatzidee. 359 Euro beträgt die Leasingrate, die von der Stadt Elze zu entrichten ist. Doch diese Summe relativiere sich bereits nach kurzer Zeit: „Seperate Reisekosten fallen dann nicht mehr an“, weiß Pfeiffer. Und auch die Strecke, die das Fahrzeug am Stück zurücklegt, kann sich sehen lassen.

„Durchschnittlich kann eine Entfernung von 150 Kilometern bewältigt werden“, so Schurmann. In Sachen Höchstgeschwindigkeit schaffe es das Fahrzeug auf rund 140 Stundenkilometer. „Das reicht für unsere Fahrten wirklich aus“, so Schurmann. Damit das Elektrofahrzeug auch jederzeit Startbereit ist, kann es sowohl innerhalb von rund acht Stunden an der Haussteckdose, als auch an speziellen Ladestationen betankt werden, was lediglich rund 20 Minuten dauere. Diese finden sich unter anderem in Hildesheim und sollen bald auch in Elze errichtet werden: „Das ist für uns dann der nächste Schritt“, sagte Pfeiffer.

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