Sanierung des Elzer Freibads geht schneller voran als geplant / Neues Planschbecken bekommt ein festes Fundament

„Das Wetter spielt uns in die Karten“

Die Arbeiten am Elzer Freibad gehen voran. Die warmen Temperaturen ermöglichen schon jetzt die ersten Betonarbeiten des Jahres am künftigen Planschbecken. Der 1. Mai bleibt deshalb auch weiterhin Stichtag für die Saisoneröffnung. Foto: Vogelbein

ELZE Der Winter trumpft bisher mit frühlingshaften Temperaturen auf. Was Ski- und Schneefreunde ärgert, freut Bauarbeiter und die Stadt Elze. Weil das Wetter bisher milde und trocken geblieben ist, schreiten die Bauarbeiten am Elzer Freibad schneller voran als zunächst geplant. Schon jetzt hat das neue Planschbecken deshalb sein notwendiges Beton-Fundament bekommen.

Außer über die Weihnachtsfeiertage hat es bisher noch keinen einzigen wetterbedingten Baustopp am Elzer Freibad gegeben. Das freut vor allem eine: Beate Freimann. Die Leiterin des Fachbereichs für Bauleitplanung und Stadtentwicklung zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung am Königsstuhl. „Das Wetter kommt uns sehr zugute. Für die nächsten Schritte brauchen wir aber mehr als zehn Grad plus“, so Freimann. Werden die Temperaturen erstmals zweistellig, soll die Beckenstruktur des Planschbeckens aufgebaut werden.

An den beiden weiteren Schwimmbereichen wurde dies bereits vor dem Winter abgeschlossen. Auch die weitere Verfugung der Beckenränder und die abschließenden Rohrarbeiten sollen dann vorgenommen werden. Das Fundament des neuen Sprungturms wartet ebenfalls darauf, bald vergossen und angepasst zu werden. Und selbst dann, wenn es wie in der vergangenen Woche doch etwas kälter wird, steht die Baustelle nicht still. Unter anderem die neuen Heizungsräume und der neue Chlorgas-Mischraum wurden fertig gestellt. Dort soll zur neuen Saison auch modernere Technik einkehren, die die Becken unabhängig voneinander versorgt und überwacht. Sollte Ende Februar doch noch einmal der Frosthammer kommen, sind zumindest die meisten temperaturabhängigen Arbeiten erledigt. Auch deshalb ist es noch immer das Ziel, die Saison 2015 wie gewohnt am 1. Mai zu eröffnen. Damit das reibungslos gelingt, ist im Hintergrund ein großer Aufwand notwendig. „Die Herausforderung ist es im Augenblick, alle Beteiligten zu koordinieren, da viele verschiedene Bauabschnitte parallel laufen“, erklärt Beate Freimann. Wetter und Baufortschritt sprechen jedenfalls dafür. Nach dem Ende des zweiten Bauabschnitts im kommenden Jahr sollen mit dem Springerbecken, der breiteren Rutsche und einer Sprudelbank einige Neuerungen zur Attraktivitätssteigerung des Elzer Freizeitbades beitragen. Auch bessere Einstiegsmöglichkeiten in die Becken über Treppen statt Leitern, Durchschreitebecken, die auch mit dem Rollstuhl durchfahren werden können, sollen helfen, noch mehr Besucher ins Elzer Freibad zu locken.

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