SPD-Stadtverband Elze besichtigt das neue Feuerwehrhaus in Mehle / Geräumiges Gebäude

„Das ist der ideale Standort“

Rundgang im Mehler Feuerwehrhaus: Die Sozialdemokraten schauen sich zuerst die geräumige Fahrzeughalle an, ehe sie die Sozialräume in Augenschein nehmen. Fotos: Kuhlemann

MEHLE Begeistert zeigte sich die Gruppe von Sozialdemokraten am Donnerstagnachmittag bei der Besichtigung des neuen Feuerwehrhauses an der Alten Poststraße in Mehle, zu der der SPD-Stadtverband Elze unter der Leitung von Michael Falke eingeladen hatte. „Das ist der ideale Standort mit guten An- und Abfahrtmöglichkeiten sowie einer kreuzungsfreien Anbindung“, sagte Mehles Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann.

Zur Erinnerung: Die Stadt Elze mietet das Gebäude, das in Besitz der Gesell–schaft für Kommunale Immobilien Hildesheim (GKHi) ist. Die Nutzfläche beträgt 449 Quadratmeter, davon 218 für die Sozialräume und 231 für die Fahrzeughalle. Die Grundstücksfläche beträgt 2 367 Quadratmeter.

Nach dem Baubeginn im August vergangenen Jahres laufe alles im Zeitplan, wie Elzes Bürgermeister Rolf Pfeiffer, der sich zur Führung durch die leeren Räume bereit erklärt hatte, in der kleinen Runde erläuterte. Laut Pfeiffer werde das Feuerwehrhaus voraussichtlich im Mai fertig sein.

Beim Rundgang dabei waren mit Ortsbrandmeister Uwe Füllberg und seinem Stellvertreter Peter Grebe auch zwei Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Mehle (37 Aktive, darunter sechs Frauen), die neben Elze die zweite Stützpunkt-Feuerwehr der Einheitsgemeinde bildet.

Die meisten der Sozialdemokraten waren zum ersten Mal im Feuerwehrhaus, von dem alle sehr beeindruckt waren – vor allem von der Geräumigkeit im Vergleich zum alten Haus an der Wiedfeldstraße. „Da ist so viel Platz, dann braucht Ihr für ein Feuerwehrfest kein Zelt mehr“, sagte Thiesemann schmunzelnd zu Grebe und Füllberg. Der Rundgang im neuen Feuerwehrhaus begann in der Fahrzeughalle, die für drei Fahrzeuge vorgesehen ist, darunter auch den Mannschaftsbus der Stadt-Jugendfeuerwehr. Pfeiffer kündigte in dem Zusammenhang an, dass die Mehler Feuerwehr zwei neue Fahrzeuge erhalten wird, die wegen ihrer Größe nicht in das alte Haus gepasst hätten. Beim Blick auf den Fußboden fragte Diane Thiesemann, ob der so bliebe. „Das ist ein Industriefußboden mit geglätteter und rutschfester Oberfläche“, informierte Pfeiffer, der darauf hinwies, dass alle Dinge den neuesten Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen angepasst würden. So zum Beispiel die Anzahl der Einstellplätze am Feuerwehrhaus: „Das müssen 21 sein, weil es so viele Sitzplätze in den Fahrzeugen gibt“. „Warum ist die Halle so hoch?“, wollte Michael Falke wissen. „Wegen der Aufbauten und Antennen an den Fahrzeugen“, wusste Pfeiffer, der die Gruppe dann durch die Sozialräume führte. Darin gibt es einen Gruppen- und Schulungsraum mit separater Teeküche, einen Jugendraum, ein Büro für den Ortsbrandmeister, eine Werkstatt, einen Technik- und Abstellraum, Umkleide- und Waschräume sowie Sanitärräume für Männer und Frauen getrennt, darunter auch ein barrierefreies WC. „Gut ist auch, dass hier alles auf einer Ebene ist“, sagte Wolfgang Thiesemann. „Die Feuerwehrleute haben das verdient, denn sie brauchen vernünftige Rahmenbedingungen für ihre ehrenamtliche Arbeit“, betonte Lothar Meyer abschließend.

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