Dreht Elze an der Steuerschraube?

Corona reißt ein Loch ins Stadtsäckel

+
Der Geldregen versiegt: In Folge der Corona-Pandemie sinken die Steuereinnahmen der Stadt Elze teils drastisch.

Elze – Dass die Corona-Krise folgen für die Kassen der Kommunen haben würde, war früh absehbar. Einen ersten konkreten Fingerzeig, wie sich die verringerten Steuereinnahmen auf die Finanzkraft der Stadt Elze auswirken, gibt es am Montag (24.8., 18 Uhr, Sitzungssaal), wenn die Mitglieder des Ausschusses für Finanzen und Beteiligungen den Nachtragshaushalt für das laufende Haushaltsjahr behandeln. „Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie werden die Steuererträge sinken. Es werden Mindererträge von 250 000 Euro aus der Gewerbesteuer, 400 000 Euro aus der Einkommenssteuer und 40 000 Euro aus der Umsatzsteuer erwartet“, schickt die Verwaltung den Kommunalpolitikern mit auf den Weg. 

Um mittelfristig wieder etwas mehr Geld ins Stadtsäckel zu spülen, steht der Vorschlag zur Diskussion, den Hebesatz für die Grundsteuer B anzuheben – und zwar um 20 Punkte auf 370 von Hundert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare