Furioser Auftakt der Chortage in Hildesheim mit Elzer Sängern

Chöre beeindrucken mit vielfältiger Mischung

Schauspielerisch eindrucksvoll untermalt: „Es waren zwei Königskinder“.

HILDESHEIM / ELZE Beeindruckende Chorstimmen füllten am Freitagabend die Michaeliskirche in Hildesheim. Der Knabenchor Hildesheim unter der Leitung von Lorentz Heimbrecht und der CJD-Christophoruschor, verstärkt durch den Kammerchor, unter der Leitung von Jürgen Kruppa lieferten stimmlich bemerkenswerte Chordarbietungen in der voll besetzten Michaeliskirche, die für diese Veranstaltung ein stimmiges Ambiente bot.

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer begrüßte die Choristen und die Gäste. Passend zur 1200-Jahrfeier, die die Stadt Hildesheim in diesem Jahr begeht, feiert der Chorverband Niedersachsen-Bremen in diesem Jahr seine Chortage in dieser traditionsreichen Stadt.

Der Knabenchor präsentierte zur Eröffnung als Welturaufführung die eigens für diesen Anlass von Klaus Wallrath (Musik) und Dr. Roland Klein (Text) komponierte Kantate „Tausend Jahre blüht ein Rosenstock“, die sich thematisch mit der Zerstörung Hildesheims im zweiten Weltkrieg und dem Überleben des Rosenstocks sowie dessen Zukunftsaussichten beschäftigt. Mit Unterstützung einiger Herrenstimmen sowie dem Zeitzeugen Horst Peters, der Teile des Rezitativs in der Kantate übernahm, gab es eine wunderschöne klangliche Darbietung.

Der Christophoruschor und der Kammerchor, dem viele ehemalige Schüler der CJD-Christophorusschule treu geblieben sind und die ihn immer noch verstärken, beeindruckten das Publikum nicht weniger mit einer vielfältigen Mischung aus modernen und klassischen Stücken.

Besonderen Spaß hatte das Publikum an dem Sprechwalzer oder der schauspielerischen Untermalung des Lieds „Es waren zwei Königkinder“, aber auch an der Aufforderung Jürgen Kruppas, doch bei einem Lied mitzumachen und den Refrain beizutragen.

Mit dem „Sandmann“, bei dem Fünftklässler Jorin Kruppa sein außergewöhnliches Talent beim Pfeifen bewies, und dem Abschiedssong „Goodnight, well, it’s time to go“ gab es ein passendes Ende für ein wunderbares Konzert, bei dem die zwei bekanntesten Jugendchöre der Region den Zuhörern einen guten Einblick in die Möglichkeiten der Chormusik geben konnten.

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