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Bedürfnisse der Schüler stehen im Fokus

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Im Stehen singt es sich besser: Musiklehrerin Gerlinde Wunder studiert mit ihren Schnupperschülern ein adventliches Lied ein.
Im Stehen singt es sich besser: Musiklehrerin Gerlinde Wunder studiert mit ihren Schnupperschülern ein adventliches Lied ein.

elze Viele Besucher tummelten sich auf dem Gelände des CJD Elze beim Schnuppertag der Christophorusschule. Eltern wurden über das weitläufige Areal der Einrichtung geführt, während die Kinder, Viertklässler aus der Region, in Schnupperstunden Einsicht in den gymnasialen Unterricht erfahren konnten.

Die Organisatorinnen des Schnuppertags, Kerstin Szalai, Lehrerin für Sport und Erdkunde, und Andrea Janning (Englisch und Sport) freuten sich über den großen Andrang von 137 Schülern, die sie in die verschiedenen Gruppen einteilten. Jedes Kind konnte sich eine Kombination von zwei Schnupperstunden aussuchen, zu denen es dann in Begleitung von Schülern aus dem Jahrgang 11 geführt wurde. In den Schnupperstunden konnten die Kinder spannende Einblicke in die verschiedenen Fächer gewinnen, dabei aber auch schon einmal die gymnasiale Arbeitsweise kennenlernen. Dabei gab es Experimente in Biologie, wo Biologie- und Chemielehrer Christian Faaß Zecken unter dem Mikroskop betrachten ließ, in Chemie, wo Chemielehrer Georg Schubert die explosive Eigenschaft von Wasserstoff präsentierte und mit Rotkohlsaft den pH-Wert von verschiedenen Pulvern bestimmen ließ, und in Physik, wo Physiklehrerin Doris Weß aus einer Stromquelle, einem Nagel und einem darum gewundenen Draht aus Konstantan dem Magnetismus auf die Spur kam. Praktische Übungen gab es auch in Musik, als Musiklehrerin Gerlinde Wunder ein schönes adventliches Lied einstudierte. Informatiklehrer Jörg Peters gab seinen Schnupperschülern erste Einblicke in das Programmieren mit dem auf junge Nutzer zugeschnittenen Programm „Scratch“. Und auch die Fremdsprachenlehrerinnen Aileen Frenzel für Englisch, Uta Buchmann in Latein und Susann Ziegler in Französisch ließen ihre Schnupperschüler praktisch arbeiten.

„Schüler abholen“

Erdkundelehrer Robert Nagel präsentierte eine Zuckerrübe und erarbeitete mit den Schülern den Weg, den diese geht, bis sie zum Zucker wird, während Geschichtslehrer Cord Alphei mitreißend die Geschichte des Christophorus erzählte und diese mit einem historischen Holzdruck illustrierte. Bei den Informationen über das Schulangebot legte Carsten Söffker-Ehmke, stellvertretender Schulleiter, besonders viel Wert darauf, den Eltern darzulegen, dass in der Christophorusschule viel Wert auf die Konzentration auf den einzelnen Schüler geht. „Es ist uns ein Anliegen, schülerzentriert zu arbeiten und zu denken“, erklärte er den Eltern: „Wir holen die Schüler da ab, wo sie sind, wollen, dass sie hier angstfrei, aber dennoch auch leistungsorientiert lernen und arbeiten können. Das Fernziel ist schließlich das Abitur.“ Viele Förderangebote im Nachmittagsbereich und das einmalige Angebot der Perspektivklasse für Schüler, die das gymnasiale Arbeiten in den Jahrgängen 5 und 6 noch erlernen dürfen und dafür mehr Stunden in den Hauptfächern sowie Schulung in Methodenkompetenz bekommen, helfen dabei.

Soziale Kompetenzen

Aber auch die Schulung der sozialen Kompetenzen (Lions-Quest-Tage, Konfliktlotsen- und Patenprojekt, Schulhofscouts) und die Gestaltung der Freizeit (AGs im Bereich der Offenen Ganztagsschule) kommen nicht zu kurz. „Schule ist eben heute nicht mehr nur Lernort, sondern auch Lebensort“, sagte Carsten Söffker-Ehmke zum Abschluss und lud dann die Eltern ein zum Informationsabend für die kommenden fünften Klassen, der am Freitag, 8. Januar, ab 19 Uhr in der Sporthalle stattfinden wird.

Alle Besucher waren danach zum Mittagessen in der schuleigenen Mensa und im Anschluss daran in die Sporthalle zu Vorführungen der Musik- und Sportgruppen sowie dem Herbstmarkt der fünften und sechsten Klassen eingeladen, was dem Tag einen schönen und adventlichen Abschluss bereitete. bün

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