Abrissarbeiten an der Bahnhofstraße werden fortgesetzt / Zukunft des Grundstücks soll zunächst offen bleiben

Bagger legt Haus in Schutt und Asche

Kommt der Bagger erstmal ins Rollen, ist er kaum zu stoppen: Schon am frühen Nachmittag ist ein Teil des Hauses abgetragen. Die Arbeiten sollen noch bis Mitte April andauern. Im Anschluss heißt es: Aufräumen. Wie die freigewordene Fläche dann genutzt wird, ist noch nicht klar. Fotos: Vogelbein

Elze Die Abrissarbeiten an der Bahnhofstraße haben wieder begonnen. Am Montagmorgen kam der Abrissbagger und nahm seine Arbeit auf. „Das wird uns die ganze Woche beschäftigen“, gibt Baggerfahrer Uwe Schütte einen Ausblick auf das, was ihn und seine Kollegen in den kommenden Tagen erwartet.

Aufräumarbeiten haben den Abriss des Hauses mit der Nummer sieben verzögert. Zudem sei erschwerend, dass die Bahnhofstraße nicht voll gesperrt ist. Um die Staubentwicklung zu kompensieren, wurde kurzerhand ein Feuerwehrschlauch an die Baustelle gebracht, um die herunterfallenden Trümmerteile mit Wasser zu binden. Mächtig gestaubt hat es trotzdem – und gekracht. Zahlreiche Schaulustige hatten sich am Nachmittag eingefunden, um dem Abriss beizuwohnen. Diese wurde sicherlich nicht enttäuscht: Der Greifarm des Baggers hub große Balken und ganze Wände aus dem Haus. Sogar ein alter Kühlschrank blieb vor dem tonnenschweren Koloss nicht sicher. Der Elektromüll wird Schütte und seine Kollegen vom Eimer Bauunternehmen Fischer GmbH auch in den nächsten Wochen noch beschäftigen, denn: Bei den anschließenden Aufräumarbeiten wird der Schutt streng nach Sorte getrennt. Die Zukunft der Freifläche bleibt derweil weiterhin offen, verrät Beate Freimann von der Stadt Elze. Eine von vielen Möglichkeiten seien weitere Stell- und Parkplätze.

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