Erster Gottesdienst in Elze nach achtwöchiger Pause

„Eine Ironie des Schicksals”

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Mit Abstand, Mundschutz und Voranmeldung: Der Gottesdienst in Elze muss unter Einschränkungen gefeiert werden

Elze – „Es ist ein Anfang, über den wir uns freuen.” Mit diesen Worten begrüßte Superintendent Christian Castel die Besucher des ersten Gottesdienstes in der Elzer Peter-und Paul-Kirche. Nach acht Wochen Pause konnten in der Corona-Krise wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden. 

„Kantate” – Singet! So lautet der Name des gestrigen Sonntags, und es sei schon eine „Ironie des Schicksals”, so Castel, das genau an diesem Tag wieder ein Gottesdienst durchgeführt werden darf. „Ausgerechnet am Sonntag Kantate können wir nicht gemeinsam singen.” So übernahm der Superintendent, unterstützt von Pastor Manfred Hallwaß, und begleitet am Klavier von Kirchenmusikerin Viktoria Buck, diese Aufgabe. „Sie können aber unter Ihren Masken mitsummen”, sagte Castel lächelnd. Denn der Verzicht auf Gemeindegesang war eine der Voraussetzungen, unter denen wieder ein Gottesdienst durchgeführt werden konnte.

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