Elzer Brandschützer stellen bei Herbstabschlussübung ihr Können unter Beweis

Mit Atemschutz und Axt ins Klassenzimmer

„Brand im Obergeschoß“: Mit Atemschutz und Schlauch geht es in die Grundschule, um die „Verletzten“ in Sicherheit zu bringen.

Elze Bereits vor dem Heulen der Sirenen am Sonnabend hatten sich interessierte Elzer, Bürgermeister Rolf Pfeiffer, Vertreter des Rates und der Feuerwehrführungsriege am Heilswannenweg eingefunden, um sich bei der Herbstabschlussübung ein Bild davon zu machen, was die Brandschützer aus der Saalestadt auf dem Kasten haben.

Und die Floriansjünger ließen auch nicht lange auf sich warten. Gute drei Minuten nach dem lautstarken Alarm bogen die roten Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn in die Straße ein. „Brand im Obergeschoß, zwei Verletzte“, lautete die Info von Elzes Ortsbrandmeister Manfred Preuß. Unverzüglich begannen die Brandschützer um Nils Braunert, der die Einsatzleitung am fingierten Brandort übernahm, damit, alles nötige für die Menschenrettung und Brandbekämpfung einzuleiten. Die Wasserversorgung wurde gesichert, Atemschutzmasken wurden angelegt. Flott arbeitete sich ein Trupp über den gewohnten Weg, den der Treppe im Gebäude, voran. Auch die knifflige Höhe des Fensters, über das ein zweiter Trupp ins Obergeschoß der Grundschule gelangen wollte, stellte keine Hürde dar: Binnen kürzester Zeit waren die drei Elemente der Steckleiter zusammengefügt und die ersten Atemschutzträger erklommen die Sprossen.

Währenddessen wurde binnen Sekunden unter den Blicken der Zuschauer vor dem Schuleingang das Sammelzelt aufgeblasen. „Bei einem echten Einsatz steht es natürlich etwas weiter weg. Aber heute wollen wir ja, dass die Leute alles gut sehen können“, so Preuß.

Zu sehen bekamen die Interessierten alsbald die beiden Verletzten - „Schauspieler“ aus den Reihen der Jugendfeuerwehr. Nach etwas mehr als einer halben Stunde zog Preuß ein erstes Fazit: „Es wurde alles schön und sachlich abgearbeitet. Besonders gefallen hat, dass alles ruhig und ohne Hektik angegangen wurde“, lobte er die rund 20 Ehrenamtlichen. Und da weder der stellvertretende Stadtbrandmeister Heiko Buschmann („Daumen hoch“!) noch Abschnittsleiter Heiko Bartels ein Veto einlegten, kann man davon ausgehen, dass das Lob die Elzer Brandschützer auch bei der anschließenden Besprechung im Feuerwehrhaus erreichte. as

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