Junge Union Leinebergland listet im Lehrstellenspiegel knapp 100 Plätze auf

Alles auf einen Blick: Erleichterte Stellensuche

Björn Gödecke hält bereits einen Vordruck des Lehrstellenspiegels 2014, herausgegeben von der Jungen Union Leinebergland, in seinen Händen. Foto: Hüsing

ELZE Die Vorbereitungen für die Reifeprüfung, das Abitur oder den Hauptschulabschluss laufen bereits. In wenigen Monaten werden die diesjährigen Schulabsolventen ihre Lehrstellen oder ein Studium antreten. Doch noch nicht jeder Jugendliche ist fündig geworden, viele wissen noch gar nicht, in welche Richtung ihre berufliche Laufbahn gehen soll. Als kleine Einstiegshilfe gibt der Regionsverband Leinebergland der Jungen Union (JU) daher einen Lehrstellenspiegel 2014 heraus, der Anfang Februar verteilt und ausgelegt wird.

„Wir haben von den 600 angeschriebenen Betrieben über 100 Rückmeldungen bekommen“, zeigt sich Björn Gödecke sichtlich zufrieden. Der Vorsitzende des Regionsverbands der JU bezeichnet die Aktion als „sehr erfolgreich“. „Ich habe Unternehmen in Elze, Gronau, Sibbesse, Duingen, Alfeld, Nordstemmen und Pattensen angeschrieben. Knapp 100 Lehrstellen sind so zusammengekommen“, schildert er sein Vorgehen. Durch das Schreiben hat Björn Gödecke die Unternehmen auch gebeten, mögliche Neben- oder Ferienjobs sowie Praktikumsplätze aufzuzeigen. „Ich denke, der Lehrstellenspiegel ist so ein gutes Angebot für die Schüler, vor allem für diejenigen, die noch nicht sicher wissen, was sie nach der Schule machen möchten.“ Schließlich stehen zwischen dem Schulabschluss und einem möglichen Berufsantritt noch die Osterferien vor der Tür. „Vielleicht können einige Schüler schon auf die aufgelisteten Praktikumsplätze zurückgreifen“, hofft der Initiator. Er hat einige Zeit in das gemeinnützige Projekt investiert, die Unternehmen angeschrieben, ein Design sowie zahlreiche Tabellen für den Lehrstellenspiegel am Computer erstellt. „Bis jetzt habe ich eigentlich fast nur positive Reaktionen bekommen. Ein Unternehmen hat sich allerdings gemeldet, um mir mitzuteilen, dass es sich nicht an einem Projekt der Jungen Union beteiligen wird“, bedauert Gödecke, dass das Angebot nicht nur parteiübergreifend gesehen wird. Zwar werde das Logo der JU verwandt und ein Hinweis auf die monatlichen Stammtische gegeben, doch eigentlich stünde der Zweck für die Schüler im Vordergrund.

500 Exemplare hat der JU-Vorstand bei einer Online-Druckerei geordert. Die Kosten trägt die Verbandskasse, außerdem konnte die JU auf einen Sponsor aus Elze zählen. „Wir werden den Lehrstellenspiegel in den Schreibwarenhandlungen in der Region auslegen und in den Schulen verteilen“, erzählt Björn Gödecke. Während die Vorstandsmitglieder die blaue Broschüre in manchen Schulen nur im Sekretariat hinterlegen und mit einem selbstgestalteten Plakat darauf hinweisen, werden sie an der Elzer Krüger-Adorno-Schule in die Klassen gehen und sich und ihr Projekt dort direkt vorstellen.

Bereits 2013 gab es schon einen von der Jungen Union herausgegebenen Lehrstellenspiegel – auf Initiative des Kreisverbandes. „Dieser war auch erfolgreich, aber wir haben ihn recht spät herausgegeben“, setzt Björn Gödecke dieses Jahr auf die Veröffentlichung Anfang Februar. „Der Bedarf ist da, vor allem an den Gymnasien“, weiß der Vorsitzende des Regionalverbandes Leinebergland aus Gesprächen mit Jugendlichen: „Mir selbst haben die Praktika auch geholfen, eine passende Ausbildung zu finden.“

Neben bekannten Ausbildungsberufen wie Maler oder Kaufmann finden sich in der Broschüre auch Bezeichnungen wie Papiertechnologe wieder. Nach Standorten sortiert werden die Plätze alphabetisch aufgelistet. Daneben finden sich die Namen der jeweiligen Ansprechpartner der Unternehmen sowie eine Kontaktmöglichkeit. „Ich denke wir haben gut vorgearbeitet“, freut sich Gödecke bereits auf die Rückmeldungen der Schüler.

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