Alle 155 Saft-Kartons gehen weg: Arbeitskreis zur 1 000-Jahr-Feier dankt allen Beteiligten

Mehler lieben ihre „Mehler Apfelliebe“

Dorfbüttel oder Marktschreier? Die Glocke und seine anpreisenden Rufe von Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann verfehlen nicht ihre Wirkung. Die Mehler kommen aus ihren Häusern, um beim „Mehler Mostmobil“ Fünf-Liter-Kartons reinster „Mehler Apfelliebe“ zu erwerben.
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Dorfbüttel oder Marktschreier? Die Glocke und seine anpreisenden Rufe von Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann verfehlen nicht ihre Wirkung. Die Mehler kommen aus ihren Häusern, um beim „Mehler Mostmobil“ Fünf-Liter-Kartons reinster „Mehler Apfelliebe“ zu erwerben.

Mehle – Ob direkt vom Hof oder aus den Händen des Ortsvorstehers: Der Arbeitskreis zur 1 000-Jahr-Feier bekommt alle 155 Fünf-Liter-Kartons „Mehler Apfelliebe“ an den Mann, die Frau und das Kind.  Mit seinem dreirädrigen Rollermobil des italienischen Herstellers Piaggio, das kurzerhand zum rollenden Saftladen umfunktioniert und „Mehler Mostmobil“ getauft worden war,  düste Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann durch das Dorf, um das lokale Produkt im „Straßenverkauf“ den Mehlern feilzubieten.  

Rund 1 000 Kilogramm Äpfel hatten freiwillige Helfer – darunter auch eine Gruppe der Kinderkirche – Mitte September gesammelt. Die Früchte wanderten in die Mosterei nach Gestorf, wo sie nach entsprechender Verarbeitung in Fünf-Liter-Kartons abgefüllt wurden. Als „Mehler Apfelliebe“ in flüssiger Form sind die gesammelten Früchte dann in 155 Packungen wieder zurück nach Mehle gekommen. 775 Liter Apfelsaft hatte der Arbeitskreis zur 1 000-Jahr-Feier, der die Aktion initiiert hatte, zur Verfügung, um sie unter das Mehler Volk zu bringen – und der Dorfgemeinschaft ein kleines finanzielles Zubrot zu ermöglichen. 

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