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Alexander Heuer setzt sich durch

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Die Jury bewertet die Vorleser: Auch die Vorjahressieger sind dabei. Fotos: Corcilius
Die Jury bewertet die Vorleser: Auch die Vorjahressieger sind dabei. Fotos: Corcilius

elze Seit 57 Jahren ermittelt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in jedem Schuljahr aus den sechsten Klassen den besten Vorleser Deutschlands. Der Wettbewerb, der mit der Siegerehrung am Ende des Schuljahres in Berlin endet, beginnt im davorliegenden Herbst zunächst auf Klassenebene.

Die Besten jeder Klasse messen sich anschließend schulintern, und der Sieger vertritt seine Schule zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres beim Kreisentscheid.

In vorweihnachtlicher Atmosphäre traten jetzt vier Schüler und eine Schülerin der Krüger-Adorno-Schule mit ihren Lieblingsbüchern vor das Publikum aus den Jahrgängen fünf und sechs. Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus zwei Deutschlehren, den beiden Siegern der Vorjahre und einer Elternvertreterin, führte die Bewertung durch. Deutschlehrerin Anke Krueger hatte die beiden sechsten Jahrgänge gut vorbereitet: Jeder Schüler musste ein Buch lesen und es im Unterricht vorstellen. „Die Schüler waren hochmotiviert. Das hat richtig Spaß gemacht“, freut sie sich über das Ergebnis, das die besten von ihnen an diesem Vormittag vorstellen können. Alle Teilnehmer nennen Titel, Autor, Verlag, Erscheinungsjahr, geben eine kurze Inhaltsangabe und erläutern, warum sie sich für dieses Buch entschieden haben. Sie stellen die Protagonisten vor und führen auf den Textabschnitt hin, den sie vorlesen wollen, damit ihre Zuhörer in die Geschichte hineinfinden können. Der Rest ist Vorlesekunst. Gelingt es dem Leser, seine Zuhörer zu fesseln? Dazu gehören Aussprache, Betonung, Lesetempo, die Vermittlung der Atmosphäre, Lebendigkeit im Vortrag. Noch schwerer wird die Aufgabe im zweiten Durchgang. Hier muss ein fremder Text gelesen werden. Anke Krüger hat ein Kapitel aus „Freak“ von Rodman Philbrick ausgesucht.

Ergebnis der knappen Entscheidung: Alexander Heuer aus der 6K2 wird die Schule beim Kreisentscheid im kommenden Jahr in Hildesheim vertreten. Mit seinem Lieblingsbuch „Hilfe, die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson hat er die Jury überzeugt. Timo Schwade erreichte mit „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kinney Platz zwei und der Dritte, Mohammed Issa, las eine Passage aus „Schorschi, das Schulgespenst“ von Ingrid Uebe. Lilly Heise (Platz vier) stellte „Herr der Masken“ von Jane Johnson vor, und Platz fünf belegte Jonas Claus („Hanno malt sich einen Drachen“, Irina Korschunow). „Ihr könnt wirklich alle sehr stolz auf eure Leistung sein“, lobte Anke Krüger die Teilnehmer. „Besonders die ersten drei mit je über 100 Punkten sind wirklich gute Leser“.

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