FDP-Mitgliederversammlung in Einbeck

Wer preiswerten Wohnraum will, muss preiswerten Wohnungsbau ermöglichen

MdL Grascha Geehrte Dagmar Schmidt Marlies Grascha Vorsitzende Dr. Marion Villmar-Doebeling und Landtagsabgeordnete Susanne Schütz.
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Für 40-jährige FDP-Mitgliedschaft wurde Dagmar Schmidt (2. v. l.) geehrt. Es gratulierten (v.l.) Landtagsabgeordneter Christian Grascha, Marlies Grascha, Vorsitzende Dr. Marion Villmar-Doebeling und Landtagsabgeordnete Susanne Schütz.

Einbeck – Die Einbecker Liberalen um Vorsitzende Dr. Marion Villmar-Doebeling und MdL Christian Grascha haben Dagmar Schmidt während der Mitgliederversammlung für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Inhaltlich prägte den Abend das Impulsreferat der FDP-Landtagsabgeordneten Susanne Schütz, die seit 2017 Sprecherin für Wissenschaft und Bauen im Niedersächsischen Landtag ist.

In ihrem Impulsreferat „Bauen statt Klauen“ stellte Schütz die Funktionalität der Mietpreisbremse in Frage. Angelehnt an die Mietendeckelung in Berlin führe dieser von Seiten der Liberalen abgelehnte Eingriff in die Marktwirtschaft gerade nicht dazu, ausreichend Wohnraum – insbesondere in Großstädten – zu schaffen. Hier gelte es vielmehr neuen und bezahlbaren Wohnraum durch neue Bauprojekte zu schaffen, statt ohnehin fehlenden Wohnraum zunehmend zu reglementieren. Schütz: „Wer preiswerten Wohnraum in der Stadt will, muss preiswerten Wohnungsbau ermöglichen.“ Insofern so, Schütz, habe ihre Fraktion im Landtag beantragt, eine Nachverdichtung in Wohngebieten zu erleichtern, wie beispielsweise durch Lückenschlüsse.

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