Einbecker soll seine Ehefrau vorsätzlich erschossen haben

Wegen Mordes angeklagt

Wegweiser beim Landgericht Göttingen.
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Beim Prozess gegen den 49-jährigen Einbecker sind am Göttinger Landgericht zunächst sieben Verhandlungstage anberaumt worden.

Einbeck/Göttingen – Wegen Mordes muss sich ein 49 Jahre alter Mann aus Einbeck ab Ende Januar vor dem Landgericht in Göttingen verantworten. Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, am 14. April 2020 in Einbeck im Wohnzimmer seines Hauses seine schlafende Ehefrau mit einer Pistole erschossen zu haben.

Laut Staatsanwaltschaft habe der Angeklagte damals selbst über Notruf mitgeteilt, dass er glaube, seine Ehefrau versehentlich erschossen zu haben. Beim Eintreffen der Polizeibeamten habe der 49-Jährige erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke gestanden. Während zu Beginn der Ermittlungen nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der tödliche Schuss gelöst habe, als der stark Betrunkene die Waffe gereinigt habe, hätten die weiteren Ermittlungen aber dazu geführt, dass es sich um vorsätzlichen Mord gehandelt habe. Laut Staatsanwaltschaft gehe man nun davon aus, dass sich der Beschuldigte von seiner Ehefrau trennen wollte, ohne die gemeinsamen drei Kinder zu verlieren.

Prozessauftakt am Göttinger Landgericht ist am Dienstag, 26. Januar, um 13.30 Uhr, weitere Termine sollen dann am 8., 15. und 26. Februar sowie am 17. und 25. März und am 1. April jeweils ab 9.30 Uhr folgen.

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