Endlich neue Randstreifen für Lange Brücke, Marktplatz und Hallenplan / Bauzeit rund drei Wochen

Wege flach legen für glattes Gehen

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Planziel bessere Begehbarkeit: Vor dem “Nadelöhr” Lange Brücke zeigen Stadtbaurat Gerald Strohmeier und Projektleiter Thomas Kreykenbohm den neuen Pflaster-Poster.

Einbeck (cmf) – Mehr Grip, weniger Stolperstellen: Zur Wochenmitte beginnen die Bauarbeiten für die neuen Querungshilfen und Wegsäume im Herzen der Altstadt. Die bessere Begehbarkeit von Marktplatz und Hallenplan auf ebenen Betonplatten ist generationenübergreifend wichtig. Das dient Einheimischen wie Tagestouristen.

So sollen sechs Querungen aus Betonplatten entstehen – am westlichen Möncheplatz auf Höhe Bäckerei-Eck in grau, sandbraun an der Judenstraße zwischen Reinigung und Central-Lokal, an der Geiststraße zwischen Optiker und italienischem Viertel, am Pfänderwinkel unterm Steinhaus-Bogen, an der Münsterstraße zwischen Brodhaus und Apotheke sowie am Hallenplan zwischen Altem Rathaus und Gesundheitswaren. Wie der Markplatz-Saum erhält der gesamte Hallenplan ringsum Betonplatten. Noch nicht klar ist, was aus dem Lindenbaum-Eckbeet am südöstlichen Rathaussockel werden soll. Möglich wäre eine denkmalgerechte Freilegung. Stadtbaudirektor Gerald Strohmeier und Tiefbau-Projektleiter Thomas Kreykenbohm erwarten während der dreiwöchigen Bauphase keine Einschränkungen für den Geschäftsbetrieb. Tagesaktuell sollen die Gewerke mit den betroffenen Hausbesitzern und Ladenbetreibern abgesprochen werden – unabhängig von möglichen Fortschreibungen am Nutzungskonzept für den Erlebnisraum Marktplatz. Damit junge Familien mit Kinderbuggy und (nicht nur) ältere Leute mit Gehstock, Krücken, Rollator oder im Rollstuhl fortan angstfrei über Marktplatz und Hallenplan kommen und ohne Stolpereien zu Läden, Lokalen und Hauseingängen gelangen, verbaut die Stadt voraussichtlich rund 30.000 Euro. Auch flotter besohlte Personen bleiben nicht mehr am Naturpflaster hängen. Auf "High Heels" und Stöckelschuhe sollte aber tunlichst verzichtet werden: Die Fugen zwischen den kostbaren Pflastersteinen werden tiefer und tiefer, das im letzten Jahr ausgebrachte Granitgranulat ist weg. Womöglich, meinte Strohmeier, müsse nicht die volle Saugkraft der Kehrmaschine ausgenutzt werden, um auch noch die letzte Zigarettenkippe aus den Fugen zu ziehen. Eine gründliche schonende Handfegung sei aber einfach zu teuer. Die neuen Querungen sind auch für die "Magistrale der Kultur" von Möncheplatz über Marktplatz und Tiedexer Straße zum PS-Speicher bedeutsam. Dazu soll in der Tiedexer Straße Fußverkehr mit Parken ausgewiesen werden. “Wir brauchen diese Parkplätze!”, bekräftigte der Bauamtsleiter.

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