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Jugendfeuerwehrwart Martin Friedrichs und ein fünfköpfiges Team kümmern sich um die Jugendwehr

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Die Jugendfeuerwehr Vogelbeck wurde 1963 auf Beschluss des Kommandos ins Leben gerufen: Um die Ausbildung und Betreuung der Jugendlichen aus Vogelbeck und Salzderhelden kümmern sich heute Jugendfeuerwehrwart Martin Friedrichs, sein Stellvertreter Hendrik Stein sowie Amelie Körber-Ahrens, Moritz Schorm, Tim Zwetkow und Nina Schütze.

VOGELBECK (con) – 62 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung. 39 Stunden allgemeine Jugendarbeit. Acht Tage für Fahrten und Lager: Den zurzeit elf Mitgliedern der Vogelbecker Jugendfeuerwehr wird so einiges an Wissen und Werten vermittelt. Denn schließlich sind sie die „Helden des Alltags von morgen“: „Wir machen aus Dir einen richtigen Feuerwehrmann oder eine richtige Feuerwehrfrau“, verspricht Jugendfeuerwehrwart Martin Friedrichs. Aus der Nachwuchsabteilung der Ortswehr werden immerhin die künftigen Aktiven rekrutiert.

„Wir versuchen die Jugendlichen für den aktiven Dienst so gut wie möglich vorzubereiten“, sagt Friedrichs. Ihm bereitet die Arbeit mit den Jugendlichen viel Spaß. Und den 11- bis 16-jährigen Mitgliedern der Jugendwehr auch. So waren sie hellauf begeistert, als ihnen Ende des Jahres das neue Löschfahrzeug der Wehr (LF8/6) detailliert erläutert wurde. Ein Highlight bildete zudem die Maschinistenausbildung – als sich einige unter Aufsicht am C-Rohr versuchten. Während ihrer Dienstabende wird den drei Mädchen und acht Jungen regelmäßig Feuerwehrwissen vermittelt: Sie lernen Knoten und Stiche, den Umgang mit feuerwehrtechnischem Gerät, gehen schon wie selbstverständlich mit Karten und Koordinaten um, werden mit der Anwendung von Löschmitteln vertraut gemacht, an Erste Hilfe und das richtige Verhalten im Notfall herangeführt. In Wettbewerben können sie überprüfen, ob ihre Kenntnisse „sitzen“. So belegte die Vogel- becker Gruppe mit drei neuen Mitgliedern während der Kreisjugendfeuerwehrwettbewerbe auf Anhieb einen Platz im Mittelfeld. „Eine Superleistung“, freut sich Martin Friedrichs. Die Gruppe hatte sich an acht Dienstabenden auf Löschangriff und Staffellauf vorbereitet. Große Bedeutung misst die Jugendwehr neben der Ausbildung insbesondere der Kameradschaft und dem Teamgeist bei: „Kameradschaft steht bei uns an oberster Stelle“, betont Martin Friedrichs. Nicht selten wird in den Jugendwehren die Basis für dauerhafte Freundschaften gelegt. Auch die sportliche Fitness wird gefördert. Dazu dienen spielerische Wettbewerbe ebenso wie Sport in der örtlichen Turnhalle während der Wintermonate. Zurzeit beträgt das Durchschnittsalter der Mitglieder in der Vogelbecker Jugendfeuerwehr 13,81 Jahre. Für Jugendfeuerwehrwart Friedrichs ist das ein klares Indiz dafür, dass es der Jugendwehr an Nachwuchs mangelt. Er appellierte daher bereits an die Mitglieder, Freunde und Klassenkameraden anzusprechen, ob sie Mitglied in der Jugendwehr werden wollen. Die Dienstabende stehen jedem auch erst einmal zum Schnuppern offen. 2016 steht wieder im Zeichen der Vorbereitung auf Wettbewerbe, einige der älteren Mitglieder werden die Leistungsspange ablegen – die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr. Außerdem ist vom 23. bis 29. Juli die Teilnahme am Kreiszeltlager in Almke bei Wolfsburg geplant. Wer sich für eine Mitgliedschaft bei der Jugendfeuerwehr interessiert: Mitmachen können alle Jungen und Mädchen zwischen zehn und 16 Jahren. Außer in den Ferien trifft sich die Jugendfeuerwehr freitags um 17.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus an der Brunnenstraße. Für Infos steht Martin Friedrichs Interessierten unter 0160/7884805 zur Verfügung.

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