Happy End nach 162 Tagen

Vierbeiner Florin endlich wieder in Sicherheit

schwarzer Hund Florin in Körbchen
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Die Hundesicherung gab die Hoffnung nie auf. Florin befindet sich jetzt wieder in ihrer Obhut.

Region - Am 14. November war der scheue Rüde Florin auf dem Weg vom Transporter aus Rumänien zu seiner Pflegestelle in Lenne bei Stadtoldendorf entlaufen. Unzählige Menschen fieberten seitdem bei der nervenaufreibenden Suche mit. Jetzt hat die Hundesicherung Minden-Hannover-Hildesheim Erfolg gemeldet: Nach 162 Tagen ist es endlich gelungen, Florin wieder zu sichern und in Obhut zu nehmen. Nun wird er an das Leben im Haus gewöhnt.

In den ersten Wochen hatte es noch Sichtungen im Bereich Einbeck und Stadtoldendorf gegeben, trotz der Berichte in den Zeitungen konnte Florin allerdings nicht genau lokalisiert werden. Mittlerweile wird vermutet, dass der Hund bereits im Dezember im Auetal unterwegs war. Denn als im Januar ein unbekannter schwarzer Hund im Auetal an der A2 gesehen wurde, war bald klar, dass Florin weitergewandert sein könnte und alle an der Nase herumführte.

Die Hundesicherung veranlasste alles Erforderliche und stellte eine große Lebendfalle auf. Die Autobahnpolizei Garbsen leitete alle Sichtungen unverzüglich an die Hundesicherung weiter. Meldungen von dem freilaufenden Hund an der A2 ließen jedes Mal den Atem stocken. Wochenlang bewegte sich Florin rund um die Falle und wurde täglich auch von Wildkameras „eingefangen“, in die Falle traute er sich aber nicht.

Am 24. April um 22 Uhr dann die Entwarnung: Florin saß endlich in der Falle und war in Sicherheit. Helfer und Helferinnen konnten aufatmen. Der scheue Hund befindet sich jetzt bei einem Teammitglied und wird behutsam an ein Leben im Haus gewöhnt.

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