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Verkehrswende-Initiative fordert Kreuzungs-Umgestaltung 

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 Kerkau forderte Martin Keil zusammen mit Geschäftsführer Kerkau eine auffällige farbliche Markierung des Radweges,
Auch im weiteren Verlauf der Altendorfer Straße sieht die Initiative Verbesserungspotenzial. Vor dem Autohaus Kerkau forderte Martin Keil zusammen mit Geschäftsführer Kerkau eine auffällige farbliche Markierung des Radweges, um die Unfallgefahr an den Ausfahrten entlang der Altendorfer Straße zu verringern. © Endlich Verkehrswende

Einbeck – Die Verkehrswende-Initiative war jetzt wieder mit Fahrrädern in Einbeck unterwegs, um für sichere Radwege und einen lebenswerteren öffentlichen Raum zu demonstrieren. Ein thematischer Schwerpunkt lag diesmal auf der mangelhaften Rad-Infrastruktur der Altendorfer Straße. Außerdem waren mit etwa zehn Kindern auch die Kleinsten auf der Demo vertreten, um selbst ein Zeichen für kinderfreundliche Mobilität zu setzen.

Zur ersten Zwischenkundgebung hielt der Demozug am Ortsausgang Richtung Immensen. Die dortige Kreuzungssituation sei ein gutes Beispiel dafür, wie fahrradunfreundlich die aktuelle Verkehrsführung in Einbeck gestaltet ist, sagte Clara von der Verkehrswende-Initiative. Radfahrende seien hier „unzumutbaren und sehr gefährlichen Situationen“ ausgeliefert. „Wir wollen sichere Fahrradwege für eine gleichberechtigte Verkehrsteilnahme. Und wir haben auch schon konkrete Pläne wie das altertümliche, autozentrierte Straßenbild Einbecks verändert werden kann.“ Die Initiative hat hierzu exemplarisch eine Umgestaltung der Kreuzung nach niederländischem Vorbild entwickelt, die Pläne wird sie in der kommenden Woche dem Ausschuss des Stadtrates für Bauen und Stadtentwicklung vorlegen.

Kindern auf der Demo für Verkehrswende
Mit etwa zehn Kindern waren auch die Jüngsten auf der Demo vertreten, um ein Zeichen für kinderfreundliche Mobilität zu setzen. © Endlich Verkehrswende

Auch im weiteren Verlauf der Altendorfer Straße sieht die Initiative Verbesserungspotenzial. Vor dem Autohaus Kerkau forderte Martin Keil zusammen mit dem Geschäftsführer Michael Kerkau eine auffällige farbliche Markierung des Radweges, um die Unfallgefahr an den zahlreichen Ausfahrten entlang der Altendorfer Straße zu verringern. Außerdem müsse der Bodenbelag instand gesetzt werden; während die Autofahrspur einen guten Zustand aufweise, sei auf dem Radweg durch zahlreiche Schlaglöcher ein zügiges Fahren nicht möglich. Zum Abschluss der Demo auf dem Möncheplatz betonte Lotte Herzberg, dass konkrete, kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zusammengedacht werden müssten mit einer langfristigen umfassenden Verkehrswende-Strategie für Einbeck. Nach dem Motto „Platz für Menschen statt Platz zum Parken“ ginge es dabei auch immer um die Vision einer lebenswerteren Stadt für alle. Die Verkehrswende-Initiative ist ein offener Zusammenschluss von Menschen in und um Einbeck, Interessierte können sich gerne per E-Mail an einbeck@endlich-verkehrswende.de wenden. Die nächste Fahrrad-Demo startet am Freitag, 29. Juli, um 16 Uhr an der Jungen Linde im Hubeweg 1.

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