Stenografisches Ahnentreffen

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Sebastian und Dominic Anhalt, die Enkel von Hans-Werner und Inge Anhalt, mit Großtante Gudrun Block und Gerhard König.

EINBECK (cmf) – Auf den heimischen Spuren von Urgroßonkel Albert Anhalt haben die Deutschen Steno-Meisterschaften eine ganz spezielle Familienzusammenführung erlebt.

1900 geboren, baute Amtmann Albert Anhalt bald den Einbecker Stenografieverein auf, zuweilen mit über 400 Aktiven. Nach dem Ende des Dritten Reiches führte Albert Anhalt den Steno-Verein ab 1948 zu neuer Stärke.

Albert Anhalt brachte auch seinen Sohn Hans-Werner Anhalt zur genialen Kurzschrift. Als Architekt hat Hans-Werner Anhalt nicht nur im Negenborner Weg Häuser für Familien gebaut, sondern auch lange Jahre für die FDP liberale Kommunalpolitik begleitet. Weil auch Inge-Marianne Binsch eine besonders eifrige Schreiberin und begehrte Könnerin, landeten die beiden bald vor dem Traualtar. Hans-Werner Anhalt lebt heute bei seiner Tochter im Westen.

Kurzschrift stand auch bei Inge-Mariannes Schwester Gudrun Block und ihrem Gerhard König hoch im Kurs. Weil auch Sebastian und Dominic Anhalt, die Enkelsöhne von Hans-Werner und Inge-Marianne Anhalt, selbstverständlich stark schnell schreiben und beim Titelkampf antraten, kam es beim Festakt jetzt zum Treffen der steno-affinen Anhalt-Generationen. Mit Großtante Gerda Block und Gatte Gerhard König schauten die Teenager auch am früheren Wohnhaus ihrer Großeltern im Molderamweg vorbei.

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