Neues Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF) für die KWS-Werkfeuerwehr

Technisch auf dem neuesten Stand

Vorstandsmitglied Eva Kienle und Werkbrandmeister Helmut Böttcher.
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Vorstandsmitglied Eva Kienle und Werkbrandmeister Helmut Böttcher.

Einbeck – Das Wachstum der KWS am Standort Einbeck hat die Investition in ein neues Fahrzeug für die Werkfeuerwehr nötig gemacht. Vorstandsmitglied Eva Kienle überreichte den Kameradinnen und Kameraden ein neues Feuerwehrfahrzeug, das technisch auf dem neuesten Stand ist und mit 2.400 Litern Wasser im Tank auch für größere Einsätze gerüstet ist.

„Ich freue mich sehr, Ihnen dieses wunderschöne Fahrzeug überreichen zu können und wünsche Ihnen möglichst wenige, auf jeden Fall aber sichere und unfallfreie Einsätze“, sagte Eva Kienle bei der Übergabe des Fahrzeugs. Helmut Böttcher, Werkbrandmeister der KWS-Werkfeuerwehr, betonte: „Unser Dank geht an den Vorstand der KWS, der dieses Projekt mit Weitsicht unterstützt hat. Mit dem neuen Fahrzeug sind wir langfristig in der Lage, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Betrieb und die Umwelt zu schützen.“ Der KWS-Hauptstandort in Einbeck ist in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen. Beispiele sind die Erweiterung der Produktionskapazitäten, neue Lagerhallen und das Forschungsgebäude BioTechnikum 2. Dieser erfreuliche Ausbau sowie die Planungen für die Zukunft warfen die Frage auf, ob die Ausstattung der Werkfeuerwehr mit Fahrzeugen noch ausreichend ist. Auch die zuständige Aufsichtsbehörde, die Polizeidirektion Göttingen, hat ein höheres Schutzziel für das Werk in Einbeck an der Grimsehlstraße und der Allensteiner Straße bescheinigt.

Tobias Brackmann leitete eine Projektgruppe der Werkfeuerwehr um Uwe Kunert, Matthias Weger, Chris Preuß und Helmut Böttcher. Sie stellten die nötigen Anträge und erörterten, welches Fachequipment für die Einsatzschutzziele auf dem Gelände benötigt wird. So überzeugten sie die entscheidenden Stellen von der Notwendigkeit des Fahrzeugs. Entschieden hat sich die Projektgruppe für ein Fahrzeug mit dem Fahrgestell von MAN und einem feuerwehrtechnischen Aufbau der Firma Rosenbauer. Die offizielle Bezeichnung lautet HLF 20. Das bedeutet, das Fahrzeug hat eine fest eingebaute Pumpe, einen 2.400 Liter fassenden Wassertank und einen 125-Liter-Schaummitteltank. Dazu kommt die Ausrüstung für Brandbekämpfung und Hilfeleistung.

Zusammen mit dem 15 Jahre alten bisherigen Staffellöschfahrzeug verfügt die KWS-Werkfeuerwehr jetzt zusammen über 3.200 Liter Wasser an Bord und eine gute Ausstattung, um für mögliche Gefahren auf dem Gelände vorbereitet zu sein. Die Investition sorgt im abwehrenden und vorbeugenden Brandschutz, dem Umweltschutz und der Hilfeleistung in vielen Bereichen auf dem Betriebsgelände dafür, dass schnelle und kompetente Hilfe geleistet werden kann.

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