Unabhängige Wählergemeinschaften fusionieren

Strohmeyer führt „Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck“

Dirk Strohmeyer
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Dirk Strohmeyer führt die Wählergemeinschaft und wird für den Rat der Stadt Einbeck kandidieren.

Einbeck - In ihrer Online-Mitgliederversammlung haben die unabhängigen Wählergemeinschaften „Gemeinsam für Einbeck“ und „Bürgerliste Kreiensen“ erneut beschlossen, zur „Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck“ zu fusionieren. Bereits 2015 war dieser Beschluss gefasst worden, um zur Kommunalwahl 2016 als eine politische Gruppierung anzutreten.

Die Landeswahlleitung habe darin jedoch ein Problem gesehen, teilt die Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck mit: In Hannover sei die Ansicht vertreten worden, dass Wähler:innen nicht davon ausgehen könnten, dass die neue Bürgerliste GfE identisch mit der alten unabhängigen Wählergemeinschaft GfE sei. Damals sei den Wählergemeinschaften nichts anderes übrig geblieben, als den Beschluss zu revidieren, um rechtzeitig, wenn auch „zwangsläufig getrennt“, zur Wahl antreten zu können.

Nach Auffassung der Landeswahlleitung entsteht durch die Fusion wiederum eine neue Wählergemeinschaft: Sie müsse jetzt aber zu ihrer Legitimation auch nach zehnjähriger Ratsarbeit neue Unterstützungsunterschriften sammeln: „Wir sehen das gelassen“, so die Fraktionsvorsitzenden Frank-Dieter Pfefferkorn und Udo Mattern. Die „Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck“ bleibe das, was sie immer gewesen sei: „unabhängig von parteilichen Lagern, in allen Entscheidungen nur der Sache verpflichtet und eine Plattform für jeden Bürger, der sich kommunalpolitisch engagieren will, ohne jedoch eine Parteikarriere anzustreben – frei nach dem Motto: Gemeinsam für Einbeck ist gut für Einbeck.“

Die Mitgliederversammlung der „neuen“ Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck wählte den 45-jährigen Dirk Strohmeyer, Mitarbeiter der Sparkasse Einbeck und Vater dreier Kinder, zu ihrem Vorsitzenden. Strohmeyer wird zudem für den Rat der Stadt Einbeck kandidieren. Zum Kassenwart wählte die Wählergemeinschaft erneut Erhard Wünsche, während die Funktion des Schriftführers von Gerd Dörrier auf Edmund Gräfenhahn überging.

Gründungsmitglied Georg Folttmann war nach zehnjähriger Amtszeit als Vorsitzender nicht mehr zur Wahl angetreten. Es sei an der Zeit für neue Gesichter und neue Ideen gewesen, hatte Folttmann zuvor erklärt, der den neuen Vorstand künftig aus der zweiten Reihe unterstützen will.

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